ÜberdosierungSymptome
Leichte Form: Schläfrigkeit, Stupor, verschwommenes Sehen, ausgeprägte Mundtrockenheit.
Schwere Form: Atemdepression, Hypotonie, Koma, Krämpfe, Arrhythmie und Tachykardie; zusätzlich Harnverhaltung (Atonie der Blase), herabgesetzte Magen- und Darmmotilität (paralytischer Ileus), Hyperthermie (oder Hypothermie), Hypertonie, Pupillenerweiterung sowie gesteigerte Reflexe.
Es wurde über Todesfälle im Zusammenhang mit Doxepin-Überdosierungen berichtet.
Therapie
Leichte Form: Überwachung, einschliesslich EKG und einfache unterstützende Massnahmen. Dialyse oder forcierte Diurese bieten bei der Therapie der Überdosierung in der Regel keinen Nutzen, da Doxepin eine hohe Bindung an Gewebs- und Plasmaproteine aufweist.
Schwere Form: In der Regel sind intensivmedizinische Massnahmen zur Behandlung und Überwachung des Patienten sowie zur Sicherung der Vitalfunktionen notwendig. In jedem Fall soll eine EKG-Überwachung über mehrere Tage erfolgen. Es wird empfohlen, unmittelbar Kontakt mit einem toxikologischen Zentrum aufzunehmen, um ggf. spezifischere Behandlungsmassnahmen einzuleiten. Doxepin weist eine hohe Bindung an Gewebs- und Plasmaproteine auf. Deswegen haben Dialyse oder forcierte Diurese einen geringen Nutzen.
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