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Fachinformation zu Natriumhydrogencarbonat IMS 8,4%:B. Braun Medical AG
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Gal.Form/Ther.Gr.Zusammens.Eigensch.Pharm.kinetikInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Anw.einschr.Unerw.Wirkungen
Interakt.Überdos.Sonstige H.Swissmedic-Nr.Stand d. Info. 

Anwendungseinschränkungen

Kontraindikationen
Respiratorische Alkalose, Hypertonie, Konvulsionen oder kongestiver Herzstillstand. Verlust von Chloridionen durch Erbrechen, Auftreten einer hypochlorämischen Alkalose verursacht durch Diuretika.

Vorsichtsmassnahmen
Selbst bei Notfällen soll die Verwendung von Natriumhydrogencarbonat-Injektionen mit Umsicht erfolgen. Bei Herzstillstand überwiegen die Risiken einer Azidose jene einer Hypernatriämie. Die unerwünschten Effekte eines plötzlichen Anstiegs der Plasmanatriumkonzentration müssen berücksichtigt werden.
Tritt eine respiratorische Azidose im Zusammenhang mit einer metabolischen Azidose auf, dann muss für eine ausreichende pulmonale Ventilation gesorgt werden, um überschüssiges CO 2  zu entfernen. Der Säure-Basen-Haushalt und die Flüssigkeitsbilanz sollten raschmöglichst genau überwacht werden. Eine Blindpufferung sollte im Prinzip nur in Reanimation erfolgen.
Ein erhöhter pH führt zu einer Verminderung der extrazellulären Kalium-Konzentration und zu einer Verminderung der Kalzämie durch zusätzliche Bindung von Kalzium zu Albumin.
Bei Hypokaliämie ist vor einer alkalisierenden Therapie das Kaliumdefizit auszugleichen.

Schwangerschaft, Stillzeit
Schwangerschafts-Kategorie C.
Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Unter diesen Umständen soll das Medikament nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das fötale Risiko übersteigt.

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