Kontraindikationen-Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe von Sanotussin Filmtabletten gemäss Zusammensetzung.
-Ateminsuffizienz
-Atemdepression
akutem Asthmaanfall
-Koma
-Kindern unter 12 Jahren
nahender Geburt
drohender Frühgeburt
-Hyperthyreose
-Patienten mit schweren kardiovaskulären Erkrankungen (schwere Koronarinsuffizenz, Angina pectoris, Arrhythmien, schwere Arteriosklerose, arterielle Hypertonie)
-Engwinkelglaukom
-Stillende Frauen
Chronischer Husten kann ein Frühsymptom eines Asthma bronchiale sein, daher ist Sanotussin zur Dämpfung dieses Hustens nicht indiziert.
Codein ist kontraindiziert bei Patienten, die bekanntermassen ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer sind:
-Codein wird in seinen aktiven Metaboliten Morphin durch die hepatischen Isoenzyme CYP2D6 umgewandelt, von denen einige genetische Polymorphismen existieren. Patienten mit einem "ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer" -Phänotyp haben eine hohe CYP2D6-Aktivität, so dass toxische Serum-Level des Morphins auch bei geringen Dosen entstehen können. Diese "ultraschnellen Metabolisierer" können Symptome der Überdosierung zeigen, wie Schwindel, tiefe Sedierung, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen, bis hin zu einem Atem- und Herzstillstand.
-Bei stillenden Müttern, die "ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer" sind und eine Codein-Therapie erhalten, ist die Gefahr von Überdosierung und Tod des Neugeborenen durch eine hohe Morphin-Serum-Konzentration gross. Bei Anzeichen einer Opioid-Toxizität ist eine engmaschige Überwachung der Patienten von enormer Bedeutung.
|