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Unerwünschte Wirkungen

Die meisten in den klinischen Studien aufgetretenen Nebenwirkungen waren mässig und entsprachen jenen, die auf Grund der gemachten Erfahrungen mit den Monopräparaten erwartet wurden. In Bezug auf die gemachten klinischen Erfahrungen scheint das periphere Ödem bei der Kombination eine geringere Inzidenz zu haben verglichen mit dem Monopräparat Felodipin.
Die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen und ihre Häufigkeit basieren auf der breiten Erfahrung mit den Monopräparaten in den üblichen Dosierungen. Viele davon sind als zu erwartende Sekundärwirkung der Blutdrucksenkung einzustufen (Folge der adrenergen Gegenregulation und/oder Abnahme der Organdurchblutung). Andere Reaktionen werden durch die ACE-Hemmung ausgelöst, wie zum Beispiel die das Elektrolyt-Gleichgewicht beeinflussende Aldosteron-Reduktion oder der zu anaphylaktischen Reaktionen oder Entzündungen der mukösen Membranen führende reduzierte Kinin-Abbau.
Die folgenden Wirkungen können im Zusammenhang mit einer Felodipinbehandlung auftreten:

Störungen des Immunsystems
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. Angioödem, Fieber.

Störungen des Nervensystem
Häufig: Kopfschmerzen.
Gelegentlich: Schwindel, Parästhesie, Müdigkeit.

Funktionsstörungen des Herzens und der Gefässe
Häufig: periphere Ödeme.
Gelegentlich: Palpitationen, Tachykardie.
Selten: Synkope.

Respiratorische Funktionsstörungen
Einzelfälle mit Dyspnoe.

Gastrointestinale Beschwerden
Gelegentlich: Nausea, abdominale Schmerzen.
Selten: Erbrechen.
Sehr selten: Gingivitis, Gingivahyperplasie.

Funktionsstörungen der Leber und der Galle
Sehr selten: Erhöhung der Leberenzyme.

Funktionsstörungen der Haut
Häufig: Flush.
Gelegentlich: Pruritus, Rash.
Selten: Urtikaria.
Sehr selten: Photosensitive Reaktionen, leukozytoklastische Vaskulitis.

Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
Selten: Myalgie, Arthralgie.

Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
Sehr selten: Pollakisurie (häufige Entleerung kleiner Harnmengen).

Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane
Selten: Impotenz/Sexuelle Dysfunktion.
Die folgenden Wirkungen können im Zusammenhang mit Ramipril auftreten:

Störungen des Blut- und Lymphsystems
Selten: Verminderung der Erythrozytenzahl, des Hämoglobingehaltes, der Thrombozyten- und der Leukozytenzahl.
Sehr selten: Agranulozytose , Panzytopenie, Knochenmarksdepression, hämolytische Anämie, Eosinophilie.
Mit solchen, in manchen Fällen lebensbedrohlichen Störungen des Blutbildes ist eher zu rechnen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Kollagenose (z.B. Lupus erythematodes, Sklerodermie) oder bei Patienten, die gleichzeitig mit anderen Medikamenten behandelt werden, die Störungen des Blutbildes verursachen können (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).

Störungen des Immunsystems
Gelegentlich: Angioödem.
Selten: Anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen.
Die Wahrscheinlichkeit und der Schweregrad von anaphylaktischen und anaphylaktoiden Reaktionen auf Insektengift ist unter ACE-Hemmern erhöht (vgl. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Störungen des Nervensystems
Gelegentlich: Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Benommenheit, beeinträchtigtes Reaktionsvermögen.
Selten: Schwindel, Müdigkeit, Nervosität, depressive Stimmung, Tremor, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Angstgefühl, Verwirrtheit.
Sehr selten: Parästhesien.

Störungen der Sinnesorgane
Gelegentlich: Konjunktivitis.
Selten: Tinnitus, Sehstörungen, Hörstörungen, Geschmacks- und Geruchsveränderung, Geschmacksverlust.

Funktionsstörungen des Herzens und der Gefässe
Gelegentlich: Tachykardie.
Selten: schwere Hypotonie unter Umständen bis hin zum Schock, peripheres Ödem, Palpitationen, orthostatische Kreislaufregulationsstörungen, Angina Pectoris, Herzrhythmusstörungen, Synkopen.
Sehr selten: Myokardiale oder zerebrale Ischämie, Myokardinfarkt, Auslösung oder Verstärkung eines Raynaud-Syndrom, transitorische ischämische Attacken, Schlaganfall, Verschlechterung von Durchblutungsstörungen infolge einer Gefässstenose, Vaskulitis.

Respiratorische Funktionsstörungen
Häufig: trockener Reizhusten.
Selten: Rhinitis, Sinusitis, Bronchitis, Bronchospasmen, Dyspnoe, Halsentzündung, Heiserkeit.

Gastrointestinale Beschwerden
Gelegentlich: Nausea.
Selten: Mundtrockenheit, Glossitis, entzündliche Reaktionen der Mundhöhle und des Gastrointestinaltraktes, abdominelle Beschwerden, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Obstipation, Durchfall, Erbrechen.
Sehr selten: Ileus.

Funktionsstörungen der Leber und der Galle
Gelegentlich: Anstieg des Serumspiegels der Leberenzyme und/oder des Bilirubins, cholestatische Gelbsucht.
Selten: Erhöhung der Pankreasenzyme (mit Oberbauchbeschwerden).
Sehr selten: Pankreatitis, Hepatitis, Leberfunktionsstörungen (inkl. akutes Leberversagen).

Funktionsstörungen der Haut
Gelegentlich: Rash, Pruritus, Urtikaria.
Selten: Flush.
Sehr selten: Makulopapuläres Exanthem, Pemphigus, Verschlimmerung einer Psoriasis, Psoriasisähnliches, pemphigoides oder lichenoides Exanthem/Enanthem, Erythema multiforme, Steven-Johnson Syndrom, Dermatitis exfoliativa, toxisch epidermale Nekrolyse, Alopezie, Onycholyse, Photosensibilität.

Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
Selten: Muskelkrämpfe.
Sehr selten: Myalgie, Arthralgie.

Störungen des Elektrolytgleichgewichts
Gelegentlich: Erhöhung von Serumkreatinin und Serumharnstoff.
Selten: Anstieg der Serum-Kaliumkonzentration.
Sehr selten: Abnahme der Serum-Natrium-Konzentration.

Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
Gelegentlich: Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
Sehr selten: akutes Nierenversagen, Verschlechterung einer bereits bestehenden Proteinurie, Erhöhung der Urinausscheidung.

Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane
Selten: Vorübergehende erektile Impotenz, Libidoabnahme.

Allgemeine Störungen/Untersuchungen
Gelegentlich: Schwächegefühl.
Selten: Appetitmangel, Schwitzen.
Sehr selten: Fieber, erhöhte Titer antinukleärer Antikörper.

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