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Fachinformation zu Conbriza®:Pfizer AG
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Pharmakokinetik

Absorption
Bazedoxifen wird nach oraler Gabe schnell resorbiert mit einer tmax von ca. 2 h. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt etwa 6%. Die Cmax liegt nach Applikation von 20 mg bei 6.2 (± 2.2) ng/ml.
Der Steady State wird bei einmal täglicher Einnahme bis zur zweiten Woche erreicht.
Es fand sich keine klinisch relevante Beeinflussung der pharmakokinetischen Parameter bei gleichzeitiger Verabreichung einer fettreichen Mahlzeit.
Distribution
Nach i.v. Verabreichung einer 3 mg-Dosis Bazedoxifen beträgt das Verteilungsvolumen 14.7 ± 3.9 l/kg. Bazedoxifen wird in vitro stark an Plasmaproteine gebunden (98% - 99%).
Metabolismus
Wichtigster Stoffwechselweg für Bazedoxifen ist die Glukuronidierung, wobei Bazedoxifen-5-Glukuronid den wichtigsten Metaboliten darstellt. Der Anteil von unverändertem Bazedoxifen an der Gesamtkonzentration von Muttersubstanz und Glucuronid-Metaboliten im Plasma beträgt nur etwa 10%. Es zeigte sich nur eine geringe durch das Cytochrom-P450 vermittelte Metabolisierung.
Elimination
Der wichtigste Eliminationsweg von Bazedoxifen sind die Faezes; weniger als 1% der Dosis werden über den Urin eliminiert. Bazedoxifen unterliegt einem enterohepatischen Kreislauf. Die terminale Halbwertszeit nach Applikation einer Dosis von 20 mg beträgt ca. 28 h. Die scheinbare orale Clearance von Bazedoxifen liegt bei ca. 4-5 l/h/kg.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen
In einer pharmakokinetischen Studie wurden die Plasmakonzentrationen nach einer Einzeldosis von 20 mg Bazedoxifen bei Patientinnen mit Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh-Klasse A (n=6), B (n=6), und C (n=6)) und postmenopausalen Probandinnen mit normaler Leberfunktion (n=18) verglichen. Patientinnen mit Leberfunktionsstörungen zeigten im Durchschnitt einen 4.3-fachen Anstieg der AUC im Vergleich zu den Kontrollen.
Nierenfunktionsstörungen
Es liegen keine ausreichenden Daten vor, um den Einfluss einer eingeschränkten Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Bazedoxifen zu beurteilen. Da Bazedoxifen jedoch nur in vernachlässigbarem Umfang über den Urin eliminiert wird, ist nicht von einer relevanten Beeinflussung auszugehen.
Ältere Patientinnen
Die Pharmakokinetik einer Einzeldosis von 20 mg Bazedoxifen wurde in einer Studie an 26 gesunden postmenopausalen Frauen untersucht. Durchschnittlich und im Vergleich zu Frauen zwischen 51 und 64 Jahren (n=8) wiesen Frauen zwischen 65 und 74 Jahren (n=8) einen 1.5-fachen Anstieg der AUC auf, und bei Frauen >75 Jahre (n=8) zeigte sich eine 2.3-fache Zunahme der AUC.
Kinder und Jugendliche
Die Pharmakokinetik von Bazedoxifen wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.
Ethnische Gruppen
Es wurden keine pharmakokinetischen Unterschiede hinsichtlich ethnischer Gruppen festgestellt.

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