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Fachinformation zu Willfact®:Opopharma Vertriebs AG
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Unerwünschte Wirkungen

Obwohl die Sicherheit von Willfact als gut angesehen wird, könnten möglicherweise allergische oder anaphylaktische Reaktionen auftreten.
Bei der Bewertung nachfolgend angegebener Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1’000, <1/100), selten (≥1/10’000, <1/1’000) und sehr selten (<1/10’000) einschliesslich Einzelfälle.
Störungen des Immunsystems
Gelegentlich: Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen. Diese können sich in einigen Fällen zu einer schweren Anaphylaxie weiterentwickeln (mit Schock).
Psychiatrische Störungen
Gelegentlich: Ruhelosigkeit.
Störungen des Nervensystems
Gelegentlich: Kopfschmerzen, Kribbeln, Lethargie.
Funktionsstörungen des Herzens
Gelegentlich: Tachykardie.
Funktionsstörungen der Gefässe
Gelegentlich: Hypotonie, Flush.
Atmungsorgane
Gelegentlich: Giemen.
Gastrointestinale Störungen
Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen.
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Angioödem, generalisierte Urtikaria, Quaddeln.
Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
Gelegentlich: Brennen und Stechen an der Applikationsstelle, Schüttelfrost, Engegefühl im Brustkorb.
Selten: Fieber.
Untersuchungen
Sehr selten: Neutralisierende Antikörper (Inhibitoren) gegen vWF.
Patienten mit der von-Willebrand-Krankheit, insbesondere Patienten mit einer Erkrankung vom Typ III, können sehr selten neutralisierende Antikörper (Inhibitoren) gegen vWF entwickeln. Mit vWF behandelte Patienten müssen sorgfältig mit Hilfe geeigneter klinischer Beobachtungen und Untersuchungen von Laborwerten auf das Auftreten von Inhibitoren hin überwacht werden. Treten derartige Inhibitoren auf, zeigt sich dies in Form eines unzureichenden klinischen Ansprechens. Derartige Antikörper präzipitieren und treten gemeinsam mit anaphylaktischen Reaktionen auf. Es wird empfohlen, in allen derartigen Fällen ein Hämophilie-Zentrum zu Rate zu ziehen. Daher sollten Patienten, die eine anaphylaktische Reaktion aufweisen, auf die Anwesenheit eines Inhibitors untersucht werden.
Nach Korrektur des von-Willebrand-Faktor-Mangels müssen aufgrund des Risikos einer Thrombose in gewissen Risikosituationen eine Überwachung auf Frühzeichen einer Thrombose oder disseminierten intravasalen Gerinnung und eine Prävention thromboembolischer Komplikationen entsprechend der gegenwärtigen Praxis vorgenommen werden.
Bei Patienten, die FVIII-haltige vWF-Präparate erhalten, kann durch anhaltend exzessive FVIII:C-Plasmaspiegel das Risiko thrombotischer Ereignisse erhöht sein.

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