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Fachinformation zu Ozempic® DualDose/FixDose:Novo Nordisk Pharma AG
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Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Zusammensetzung

Wirkstoff: Semaglutide.
Hilfsstoffe: Dinatrii phosphas dihydricus, Propylenglycolum, Conserv.: Phenolum 5.5 mg/ml Aqua ad iniectabilia.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Injektionslösung.
Klare, farblose oder nahezu farblose, isotonische Lösung; pH = 7,4.
Ozempic DualDose 0,25 mg oder 0,5 mg/Dosis
1 ml Lösung enthält 1,34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 2 mg Semaglutide* in 1,5 ml Lösung.
Ozempic FixDose 1 mg/Dosis
·1,5 ml Pen: 1 ml Lösung enthält 1,34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 2 mg Semaglutide* in 1,5 ml Lösung.
·3 ml Pen: 1 ml Lösung enthält 1,34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 4 mg Semagutide* in 3 ml Lösung.
* Gentechnisch hergestellt durch rekombinante DNS-Technologie in Zellen von Saccharomyces cerevisiae.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Ozempic wird zur Behandlung Erwachsener mit unzureichend kontrolliertem Diabetes mellitus Typ 2 ergänzend zu Diät und Bewegung angewendet:
·Als Monotherapie bei Kontraindikation oder Unverträglichkeit für Metformin.
·In Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit» für Ergebnisse zu den in klinischen Studien untersuchten Kombinationen).

Dosierung/Anwendung

Die Anfangsdosis von Ozempic beträgt 0,25 mg einmal wöchentlich. Nach 4 Wochen sollte die Dosis auf 0,5 mg einmal wöchentlich erhöht werden. Um die Einstellung des Blutzuckerspiegels zu verbessern kann, nach mindestens 4 weiteren Wochen mit einer Dosis von 0,5 mg einmal pro Woche, die Dosis auf 1 mg einmal pro Woche erhöht werden.
Ozempic kann als Monotherapie oder als Kombinationstherapie mit einem oder mehreren Arzneimittel(n) angewendet werden (siehe Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»).
Wird Ozempic zusätzlich zu einer bestehenden Therapie mit Metformin und/oder Thiazolidinedion gegeben, kann die bestehende Dosis von Metformin und/oder Thiazolidinedion unverändert beibehalten werden.
Wird Ozempic zusätzlich zu einer bestehenden Therapie mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin gegeben, sollte eine Dosisreduktion vom Sulfonylharnstoff oder Insulin erwogen werden, um das Risiko einer Hypoglykämie zu senken. Dabei ist ausserdem zu beachten, dass eine zu rasche Verbesserung der glykämischen Kontrolle zur temporären Verschlechterung einer diabetischen Retinopathie führen kann (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Besondere Patientengruppen
Ältere Patienten (≥65 Jahre alt)
Eine Dosisanpassung ist bei älteren Menschen nicht erforderlich.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht erforderlich.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht erforderlich.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ozempic bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.
Art der Anwendung
Ozempic wird einmal pro Woche zu einem beliebigen Zeitpunkt und unabhängig von den Mahlzeiten angewendet.
Ozempic wird subkutan in Abdomen, Oberschenkel oder Oberarm injiziert. Die Injektionsstelle kann ohne Dosisanpassung geändert werden. Ozempic darf nicht intravenös oder intramuskulär angewendet werden.
Der Tag der wöchentlichen Anwendung kann bei Bedarf geändert werden, solange zwischen zwei Dosen mindestens 2 Tage (>48 Stunden) liegen.
Falls eine Dosis ausgelassen wird, sollte diese so schnell wie möglich und innerhalb von 5 Tagen nach dem Auslassen nachgeholt werden. Falls mehr als 5 Tage verstrichen sind, sollte die ausgelassene Dosis nicht nachgeholt werden. Die nächste Dosis sollte am dafür vorgesehenen Tag gegeben werden. Weitere Informationen zur Anwendung siehe Abschnitt «Sonstige Hinweise».

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe gemäss «Zusammensetzung».

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Ozempic sollte nicht bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder zur Behandlung der diabetischen Ketoazidose angewendet werden.
Gastrointestinale Wirkungen
Die Anwendung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten kann mit unerwünschten gastrointestinalen Wirkungen assoziiert sein. Dies sollte bei der Behandlung von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion beachtet werden, da Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö zur Dehydrierung führen können, die eine Verschlechterung der Nierenfunktion verursachen kann.
Akute Pankreatitis
Bei Anwendung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten wurde akute Pankreatitis beobachtet. Patienten müssen über die charakteristischen Symptome einer akuten Pankreatitis informiert werden. Wird eine Pankreatitis vermutet, ist Ozempic abzusetzen; wird eine akute Pankreatitis bestätigt, ist die Behandlung mit Ozempic nicht erneut aufzunehmen. Patienten mit Pankreatitis in der Vorgeschichte wurden in den klinischen Studien mit Semaglutide nicht behandelt. Deshalb ist bei diesen Patienten Vorsicht geboten. Sofern keine anderen Anzeichen und Symptome einer akuten Pankreatitis vorliegen, deutet eine isolierte Erhöhung der Pankreasenzyme nicht zwingend auf eine akute Pankreatitis hin.
Hypoglykämie
Patienten, die Ozempic in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin erhalten, können ein erhöhtes Risiko für eine Hypoglykämie haben. Das Risiko einer Hypoglykämie kann durch Reduktion der Sulfonylharnstoff- oder der Insulin-Dosis bei Behandlungsbeginn mit Ozempic gesenkt werden.
Risiko thyreoidaler C-Zell-Tumoren
Präklinische Studien mit GLP-1-Rezeptoragonisten an Nagern legen nahe, dass GLP-1-Rezeptoragonisten möglicherweise mit einem erhöhten Risiko von fokalen Hyperplasien der thyreoidalen C-Zellen und C-Zell-Tumoren einhergehen (s. präklinische Daten).
Es ist nicht bekannt, ob beim Menschen ein Zusammenhang besteht zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und thyreoidalen C-Zell-Tumoren, einschliesslich des medullären Schilddrüsenkarzinoms (medullary thyroid carcinoma, MTC). Patienten mit MTC und Patienten mit multiplem endokrinem Neoplasie-Syndrom vom Typ 2 (MEN 2) in der Anamnese wurden in den klinischen Studien mit Semaglutide nicht behandelt. Vor einer Behandlung mit Ozempic ist deshalb in diesem spezifischen Kollektiv eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Der klinische Wert einer routinemässigen Überwachung des Serum-Calcitonin-Spiegels ist nicht belegt.
Diabetische Retinopathie
In einer grossen kardiovaskulären Sicherheitsstudie wurde unter der Behandlung mit Semaglutide ein im Vergleich zur Standardtherapie erhöhtes Risiko für das Auftreten von Komplikationen einer diabetischen Retinopathie beobachtet (50 [3,0%] versus 29 [1,8%]). Primär betroffen (>80% der Fälle) waren Patienten, die bereits zu Behandlungsbeginn eine diabetische Retinopathie aufwiesen; weiterer Risikofaktor war die gleichzeitige Anwendung von Insulin (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»). Semaglutide sollte in diesen Risikopatienten nur unter engmaschiger, ophthalmologischer Kontrolle eingesetzt werden. Die zu rasche Korrektur einer chronischen Hyperglykämie kann mit einer initialen Verschlechterung der diabetischen Retinopathie einhergehen, obwohl die langfristige Verbesserung der glykämischen Kontrolle das Risiko für eine diabetische Retinopathie senkt. Daher sollte zu Beginn der Behandlung mit Semaglutide zusätzlich zu Insulin eine Reduktion der Insulin-Dosis in Betracht gezogen werden.

Interaktionen

In-vitro-Studien haben für Semaglutide ein sehr geringes Potenzial für die Inhibition oder Induktion von CYP-Enzymen und für die Inhibition von Wirkstofftransportern aufgezeigt.
Die durch Semaglutide verzögerte Magenentleerung kann die Resorption gleichzeitig oral angewendeter Arzneimittel beeinflussen. Die potenzielle Wirkung von Semaglutide auf die Resorption der unten aufgeführten, gleichzeitig oral angewendeten Arzneimittel wurde in Studien mit Semaglutide 1 mg im Steady State untersucht. Es wurden keine klinisch relevanten Arzneimittelwechselwirkungen zwischen Semaglutide und den beurteilten Arzneimitteln beobachtet. Daher ist bei gleichzeitiger Verabreichung mit Semaglutide keine Dosisanpassung erforderlich.
Orale Kontrazeptiva
Es ist nicht zu erwarten, dass Semaglutide die Wirkung oraler Kontrazeptiva herabsetzt, da die gleichzeitige Anwendung von Semaglutide mit einem oralen Kontrazeptivum (Kombinationspräparat, 0,03 mg Ethinylestradiol/0,15 mg Levonorgestrel) die Gesamtexposition von Ethinylestradiol und Levonorgestrel nicht klinisch relevant verändert hat. Die Exposition von Ethinylestradiol war nicht beeinträchtigt. Bei der Exposition von Levonorgestrel im Steady State wurde ein Anstieg von 20% beobachtet. Cmax war bei keinem der Präparate beeinträchtigt.
Atorvastatin
Nach Gabe einer Einzeldosis Atorvastatin (40 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition von Atorvastatin. Mit Semaglutide war die Cmax von Atorvastatin um 38% verringert. Dies wurde als nicht klinisch relevant eingestuft.
Digoxin
Nach Gabe einer Einzeldosis Digoxin (0,5 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von Digoxin.
Metformin
Nach Gabe von Metformin (500 mg) zweimal pro Tag über 3,5 Tage führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von Metformin.
Warfarin
Nach Gabe einer Einzeldosis Warfarin (25 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von R- und S-Warfarin. Eine klinisch relevante Auswirkung auf die pharmakodynamischen Wirkungen von Warfarin gemäss INR (International Normalized Ratio) wurden nicht festgestellt.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft
Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»). Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von Semaglutide bei schwangeren Frauen vor. Semaglutide sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Frauen im gebärfähigen Alter wird empfohlen, während der Behandlung mit Semaglutide zu verhüten. Falls eine Patientin schwanger werden möchte oder schwanger wird, sollte die Behandlung mit Semaglutide abgebrochen werden. Die Behandlung mit Semaglutide sollte aufgrund seiner langen Halbwertszeit mindestens 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft abgebrochen werden (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»).
Stillzeit
Bei laktierenden Ratten ging Semaglutide in die Milch über. Da ein Risiko für das gestillte Kind nicht ausgeschlossen werden kann, sollte Semaglutide während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Ozempic hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Wenn es zusammen mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin verwendet wird, sollten Patienten angewiesen werden, Vorsichtsmassnahmen zu treffen, um Hypoglykämien beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen zu vermeiden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils:
In 8 klinischen Studien erhielten 4'792 Patienten Ozempic allein oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln. Die Dauer der Behandlung reichte von 30 Wochen bis zu 2 Jahren.
Die in klinischen Studien am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen waren gastrointestinale Störungen, einschliesslich Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Im Allgemeinen war der Schweregrad dieser Reaktionen leicht bis mittelschwer und von kurzer Dauer.
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen:
In Tabelle 1 sind unerwünschte Wirkungen aufgeführt, die in klinischen Studien bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 berichtet wurden (weitere Informationen siehe Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»). Die Häufigkeiten der unerwünschten Wirkungen basieren auf den gepoolten Daten der klinischen Studien, ausgenommen der Studie zu den kardiovaskulären Ereignissen.
Die unerwünschten Wirkungen sind untenstehend nach Systemorganklassen und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000).
Tabelle 1. Aus kontrollierten Phase-3-Studien berichtete Nebenwirkungen

Systemorganklassen gemäss MedDRA

Häufigkeit

Unerwünschte Wirkung

Erkrankungen des Immunsystems

Selten

Anaphylaktische Reaktion

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr Häufig

Hypoglykämiea bei Anwendung mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen

Häufig

Hypoglykämiea bei Anwendung mit anderen oralen Antidiabetika (OAD)
Verminderter Appetit

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig

Schwindel

Gelegentlich

Dysgeusie

Augenerkrankungen

Häufig

Komplikationen der diabetischen Retinopathieb

Herzerkrankungen

Gelegentlich

Erhöhte Herzfrequenz

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig

Übelkeit
Durchfall

Häufig

Erbrechen
Bauchschmerzen
Abdominelles Spannungsgefühl
Obstipation
Dyspepsie
Gastritis
Gastroösophagealer Reflux
Aufstossen
Flatulenz

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig

Cholelithiasis

Untersuchungen

Häufig

Erhöhte Lipase
Erhöhte Amylase
Gewichtsabnahme

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig

Erschöpfung

Gelegentlich

Reaktionen an der Injektionsstelle

a) Hypoglykämie definiert als schwer (erfordert die Hilfe einer anderen Person) oder symptomatisch in Kombination mit einem Blutzuckerspiegel <3,1 mmol/l
b) Komplikationen der diabetischen Retinopathie umfassen: Notwendigkeit der Photokoagulation der Netzhaut, Notwendigkeit der Behandlung mit intravitrealen Wirkstoffen, Glaskörperblutung, Einsetzen der Diabetes-bedingten Erblindung. Die Häufigkeit basiert auf der Studie zu kardiovaskulären Ergebnissen.
2-jährige Studie zu kardiovaskulären Ergebnissen und Sicherheit
In der kardiovaskulären Risikopopulation war das Nebenwirkungsprofil ähnlich dem in anderen klinischen Studien beobachteten (beschrieben in Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»).
Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr häufig – Hypoglykämie bei Anwendung mit Insulin (10,7%) oder Sulfonylharnstoffen (10,4%)
Häufig – Hypoglykämie bei Anwendung mit anderen oralen Antidiabetika (OAD)
Bei der Anwendung von Ozempic als Monotherapie wurden keine schweren Hypoglykämien beobachtet. Schwere Hypoglykämie wurde vorwiegend beobachtet, wenn Ozempic zusammen mit einem Sulfonylharnstoff (1,2% der Teilnehmer, 0,03 Ereignisse/Patientenjahr) oder Insulin (1,5% der Teilnehmer, 0,02 Ereignisse/Patientenjahr) verwendet wurde. Es wurden wenige Episoden (0,1% der Teilnehmer, 0,001 Ereignisse/Patientenjahr) bei der Anwendung von Ozempic in Kombination mit anderen (als Sulfonylharnstoff) oralen Antidiabetika beobachtet.
Augenerkrankungen
Häufig – Komplikationen der diabetischen Retinopathie
In einer 2-jährigen klinischen Studie mit 3'297 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und hohem kardiovaskulären Risiko waren die Komplikationen der diabetischen Retinopathie ein Endpunkt. In dieser Studie traten Komplikationen der diabetischen Retinopathie bei Patienten, die mit Ozempic behandelt wurden, häufiger auf (3,0%) als unter Placebo (1,8%). Über 80% der Patienten mit einer Komplikation der diabetischen Retinopathie hatten vor Behandlungsbeginn eine dokumentierte diabetische Retinopathie. Bei Patienten, die keine diabetische Retinopathie in der Vorgeschichte (dokumentiert) hatten, war die Anzahl der Ereignisse unter Ozempic und Placebo ähnlich.
In klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 1 Jahr mit 4'807 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 traten unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der diabetischen Retinopathie unter Ozempic in 1,7% der Patienten auf, unter den Vergleichspräparaten in 2,0% der Patienten.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Sehr häufig – Übelkeit (19,9%), Diarrhö (13,3%)
Häufig – Erbrechen, Bauchschmerzen, abdominelles Spannungsgefühl, Obstipation, Dyspepsie, Gastritis, Gastroösophageale Refluxkrankheit, Aufstossen, Flatulenz
Bei Patienten, die mit Ozempic 0,5 mg und 1 mg behandelt wurden, trat bei 17,0% und 19,9% Übelkeit, bei 12,2% und 13,3% Diarrhö und bei 6,4% und 8,4% Erbrechen auf. Die meisten Ereignisse waren leicht bis mittelschwer und von kurzer Dauer. Die Ereignisse führten bei 3,9% und 5% der Patienten zum Behandlungsabbruch. Die Ereignisse wurden am häufigsten in den ersten Monaten der Behandlung berichtet.
Behandlungsabbruch aufgrund einer Nebenwirkung
Die Inzidenz der Behandlungsabbrüche aufgrund von unerwünschten Wirkungen lag bei Patienten, die mit 1 mg Ozempic behandelt wurden, bei 8,7%. Die am häufigsten zum Abbruch führenden unerwünschten Wirkungen waren gastrointestinale Störungen.

Überdosierung

Überdosierungen von bis zu 4 mg in einer Einzeldosis und bis zu 4 mg pro Woche wurden in klinischen Studien berichtet. Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung war Übelkeit. Alle Patienten erholten sich komplikationslos.
Es gibt kein spezifisches Antidot für die Überdosierung mit Ozempic. Im Fall einer Überdosierung ist eine angemessene unterstützende Behandlung entsprechend den klinischen Zeichen und Symptomen des Patienten einzuleiten. Angesichts der langen Halbwertszeit von Ozempic von rund 1 Woche kann eine längere Beobachtungs- und Behandlungsperiode im Hinblick auf diese Symptome erforderlich sein (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»).

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: A10BJ06
Wirkungsmechanismus
Semaglutide ist ein GLP-1-Analogon mit einer Sequenzhomologie von 94% zum humanen GLP-1. GLP-1 ist ein physiologisches Hormon. Semaglutide wirkt als ein GLP-1-Rezeptor-Agonist, der sich selektiv an den GLP-1-Rezeptor, den Zielrezeptor für natives GLP-1, bindet und diesen aktiviert. GLP-1-Rezeptoren sind im Pankreas, im Gehirn, im Herzen, im Gefässsystem, im Immunsystem und den Nieren exprimiert.
Im Vergleich zum nativen GLP-1 hat Semaglutide eine verlängerte Halbwertszeit von rund 1 Woche, weshalb es zur einmal wöchentlichen subkutanen Injektion geeignet ist. Der Hauptmechanismus der Verlängerung ist die Albuminbindung, die zur verminderten renalen Clearance und zum Schutz gegen metabolische Degradation führt. Darüber hinaus ist Semaglutide stabilisiert gegen Degradation durch das DPP-4-Enzym.
Semaglutide senkt den Blutzuckerspiegel durch die Stimulation der Insulinsekretion und die Verringerung der Glucagonsekretion, wobei beides glucoseabhängig erfolgt. Wenn der Blutzuckerspiegel hoch ist, wird die Insulinsekretion stimuliert und die Glucagonsekretion gehemmt. Der Mechanismus der Verringerung des Blutzuckerspiegels umfasst auch eine minimale Verzögerung der Magenentleerung in der frühen postprandialen Phase. Bei einer Hypoglykämie verringert Semaglutide die Insulinsekretion und beeinträchtigt die Glucagonsekretion nicht.
Semaglutide reduziert das Körpergewicht und die Körperfettmasse mittels einer verringerten Energieaufnahme. Der Mechanismus umfasst einen allgemein verminderten Appetit, der erhöhtes Sättigungs- und vermindertes Hungergefühl einschliesst. Die Insulinresistenz wird reduziert. Dies erfolgt vermutlich durch die Reduktion des Körpergewichts.
Pharmakodynamische Wirkungen
Alle pharmakodynamischen Untersuchungen wurde nach 12 Behandlungswochen (einschliesslich der Dosiseskalation) im Steady State mit einmal wöchentlicher Behandlung mit Semaglutide 1 mg durchgeführt.
Nüchternblutzucker und postprandialer Blutzucker
Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führte die Behandlung mit Semaglutide 1 mg zur Verringerung des Blutzuckerspiegels, und zwar sowohl hinsichtlich der absoluten Veränderung gegenüber dem Ausgangswert (mmol/l), als auch der relativen Verringerung im Vergleich zum Placebo (%) hinsichtlich des Nüchternblutzuckers (1,6 mmol/l; Verminderung um 22%), des postprandialen Blutzuckers nach 2 Stunden (4,1 mmol/l; Verminderung um 37%), des mittleren 24-Stunden-Blutzuckerspiegels (1,7 mmol/l; Verminderung um 22%) und der postprandialen Blutzuckerspitzen über 3 Mahlzeiten (0,6–1,1 mmol/l) im Vergleich zum Placebo.
Semaglutide verringerte den Nüchternblutzucker nach der ersten Dosis.
Betazellfunktion und Insulinsekretion
Im Vergleich zum Placebo verbesserte Semaglutide nach einem intravenösen Glucose-Bolus die Erst- und Zweitphasen-Insulinantwort um das jeweils 3- und 2-Fache. Nach einem Arginin-Stimulationstest bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 erhöhte Semaglutide im Vergleich zum Placebo die maximale sekretorische Kapazität der Betazellen. Darüber hinaus erhöhte die Behandlung mit Semaglutide im Vergleich zum Placebo die Nüchtern-Insulinkonzentration.
Glucagonsekretion
Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führte Semaglutide zu den folgenden relativen Verringerungen des Glucagons im Vergleich zum Placebo: Nüchternglucagon (8–21%), postprandiale Glucagonantwort (14–15%) und mittlerer 24-Stunden-Glucagonspiegel (12%).
Glucoseabhängige Insulin- und Glucagonsekretion
Semaglutide senkte die hohen Blutzuckerspiegel durch die glukoseabhängige Stimulation der Insulinsekretion und die Hemmung der Glucagonsekretion. Mit Semaglutide war die Insulinsekretionsrate bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vergleichbar mit den gesunden Teilnehmern.
Während induzierter Hypoglykämie veränderte Semaglutide im Vergleich zum Placebo nicht die gegenregulatorischen Reaktionen auf den erhöhten Glucagonspiegel und beeinträchtigte nicht die Senkung des C-Peptids bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.
Magenentleerung
Semaglutide verursachte eine geringfügige Verlängerung der frühen postprandialen Magenentleerung und verminderte dadurch die Rate, in der Glukose postprandial in den Kreislauf gelangt.
Appetit, Energieaufnahme und Auswahl von Lebensmitteln
Im Vergleich zum Placebo verminderte Semaglutide die Energiezufuhr aus 3 aufeinanderfolgenden ad libitum Mahlzeiten um 18–35%. Dies wurde unterstützt durch die von Semaglutide induzierte Unterdrückung des Appetits sowohl im Nüchternzustand als auch postprandial, verbesserte Kontrolle des Essverhaltens, eine Reduktion der Heisshungeranfälle und eine relativ geringe Vorliebe für fettreiche Lebensmittel.
Nüchternblutfette und postprandiale Blutfette
Im Vergleich zum Placebo verringerte Semaglutide die Spiegel der Nüchterntriglyzeride und des VLDL-Cholesterins (Lipoproteine sehr niedriger Dichte) um jeweils 12% und 21%. Die postprandiale Triglyzerid- und VLDL-Cholesterinantwort nach einer hochgradig fettreichen Mahlzeit wurde um >40% verringert.
Kardiale Elektrophysiologie (QTc)
Die Auswirkung von Semaglutide auf die kardiale Repolarisation wurde in einer ausführlichen QTc-Studie untersucht. Semaglutide verlängert die QTc-Intervalle bei supra-therapeutischen Dosierungen (bis zu 1,5 mg im Steady State) nicht.
Klinische Wirksamkeit
Die Wirksamkeit und Sicherheit von einmal pro Woche angewendetem Ozempic 0,5 mg und 1 mg wurden in sechs randomisierten kontrollierten klinischen Studien mit 7'215 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (davon 4'107 mit Ozempic behandelt) untersucht. Das primäre Ziel von fünf Studien (SUSTAIN 1–5) war die Beurteilung der glykämischen Wirksamkeit, während das primäre Ziel einer Studie (SUSTAIN 6) die Beurteilung der kardiovaskulären Sicherheit war.
Eine zusätzliche Studie (SUSTAIN 7) mit 1'201 Patienten wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Ozempic 0,5 mg und 1 mg einmal wöchentlich gegenüber Dulaglutide 0,75 mg bzw. 1,5 mg einmal wöchentlich zu vergleichen.
Die Behandlung mit Ozempic führte im Vergleich zum Placebo und zur Behandlung mit einem aktiven Kontrollpräparat (Sitagliptin, Insulin glargin, Exenatid ER und Dulaglutide) zu anhaltenden, statistisch signifikant grösseren und klinisch bedeutsamen Senkungen des HbA1c-Werts (Abbildung 1) und des Körpergewichts für die Dauer von bis zu 2 Jahren.
Abbildung 1 HbA1c-Wert (%), geschätzte Änderung am Ende der Behandlung gegenüber Ausgangswert in SUSTAIN 1–7 (Ozempic 0,5 mg dunkelgrau, Ozempic 1 mg schwarz, Vergleichspräparate weiss und Placebo hellgrau)

Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, BMI und Körpergewicht (kg) bei Studienbeginn, Dauer der Diabeteserkrankung und Schweregrad der Einschränkung der Nierenfunktion hatten keine Auswirkung auf die Wirksamkeit von Ozempic.
SUSTAIN 1 Monotherapie
In SUSTAIN 1 wurden 388 Patienten, die mit Diät und Bewegung unzureichend eingestellt waren, während 30-Wochen doppelblind mit Ozempic 0,5 mg oder Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Placebo behandelt.
Tabelle 2 SUSTAIN 1: Ergebnisse in Woche 30

Ozempic
0,5 mg

Ozempic
1 mg

Placebo

Intent-to-Treat (ITT) Population (N)

128

130

129

HbA1c-Wert (%)

Ausgangswert (mittel)

8,1

8,1

8,0

Änderung in Woche 30 gegenüber dem Ausgangswert

-1,5

-1,6

0,0

Differenz zu Placebo [95% KI]

-1,4 [-1,7, -1,1]a

-1,5 [-1,8, -1,2]a

Patienten (%), bei denen ein HbA1c-Wert <7% erreicht wurde

74b

72b

25

Differenz (odds ratio) zu Placebo [95% KI]

16,9 [8.4; 33.9]

15,7 [8.0; 30.8]

Körpergewicht (kg)

Ausgangswert (mittel)

89,8

96,9

89,1

Änderung in Woche 30 gegenüber dem Ausgangswert

-3,7

-4,5

-1,0

Differenz zu Placebo [95% KI]

-2,7 [-3,9, -1,6]a

-3,6 [-4,7, -2,4]a

-

a p <0,0001 (2-seitig) für Überlegenheit, angepasst hinsichtlich der Multiplizität basierend auf hierarchischer Testung von HbA1c-Wert und Körpergewicht
b p <0,0001 für Behandlungsdifferenz, nicht angepasst hinsichtlich der Multiplizität
SUSTAIN 2 – Ozempic vs Sitagliptin in Kombination mit 1–2 oralen Antidiabetika: Metformin, und/oder Thiazolidinedionen
In SUSTAIN 2 wurden 1231 Patienten während 56 Wochen doppelblind mit Ozempic 0,5 mg, oder Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder Sitagliptin 100 mg einmal pro Tag, jeweils in Kombination mit Metformin (94%) und/oder Thiazolidinedionen (6%), behandelt.
Tabelle 3 SUSTAIN 2: Ergebnisse in Woche 56

Ozempic
0,5 mg

Ozempic
1 mg

Sitaglipin
100 mg

Intent-to-Treat (ITT) Population (N)

409

409

407

HbA1c-Wert (%)

Ausgangswert (mittel)

8,0

8,0

8,2

Änderung in Woche 56 gegenüber dem Ausgangswert

-1,3

-1,6

-0,5

Differenz zu Sitagliptin [95% KI]

-0,8 [-0,9; -0,6]a

-1,1 [-1,2; -0,9]a

-

Patienten (%), bei denen ein HbA1c-Wert <7% erreicht wurde

69b

78b

36

Differenz (odds ratio) zu Sitagliptin [95% KI]

4,2 [3.02; 5.74]

7,9 [5,59; 11.22]

Körpergewicht (kg)

Ausgangswert (mittel)

89,9

89,2

89,3

Änderung in Woche 56 gegenüber dem Ausgangswert

-4,3

-6,1

-1,9

Differenz zu Sitagliptin [95% KI]

-2,3 [-3,1; -1,6]a

-4,2 [-4,9; -3,5]a

-

a p <0,0001 (2-seitig) für Überlegenheit, angepasst hinsichtlich der Multiplizität basierend auf hierarchischer Testung von HbA1c-Wert und Körpergewicht
b p <0,0001 für Behandlungsdifferenz, nicht angepasst hinsichtlich der Multiplizität
SUSTAIN 7- Ozempic vs. Dulaglutid beide in Kombination mit Metformin
In einer 40-wöchigen offenen Studie wurden 1'201 Patienten mit Metformin randomisiert entweder mit Ozempic 0,5 mg oder 1 mg einmal wöchentlich oder Dulaglutid 0,75 mg oder 1,5 mg einmal wöchentlich. In der Studie wurden 0,5 mg Semaglutid mit 0,75 mg Dulaglutid und 1 mg Semaglutid mit 1,5 mg Dulaglutid verglichen.
Tabelle 4 SUSTAIN 7: Ergebnisse in Woche 40

Semaglutid
0,5 mg

Semaglutid
1 mg

Dulaglutid
0,75 mg

Dulaglutid
1,5 mg

Intent-to-Treat (ITT)-Population (N)

301

300

299

299

HbA1c (%)

Ausgangswert (mittlerer)

8,3

8,2

8,2

8,2

Änderung gegenüber Ausgangswert in Woche 40

-1,5

-1,8

-1,1

-1,4

Differenz zu Dulaglutid [95% KI]

-0,4b
[-0,6, -0,2]a

-0,4c
[-0,6, -0,3]a

-

-

Patienten (%), die einen HbA1c-Wert <7% erreichten

68

79

52

67

Differenz (odds ratio) zu Dulaglutid [95% KI]

2,5
[1.68; 3.64]

2,0
[1.28; 3.00]

Körpergewicht (kg)

Ausgangswert (mittlerer)

96,4

95,5

95,6

93,4

Änderung gegenüber Ausgangswert in Woche 40

-4,6

-6,5

-2,3

-3,0

Differenz zu Dulaglutid [95% KI]

-2,3b
[-3,0, -1,5]a

-3,6c
[-4,3, -2,8]a

-

-

a p <0,0001 (2-seitig) für Überlegenheit
b 0,5 mg Ozempic gegenüber 0,75 mg Dulaglutid
c 1 mg Ozempic gegenüber 1,5 mg Dulaglutid
SUSTAIN 3 – Ozempic vs. Exenatide ER beide in Kombination mit Metformin oder Metformin mit Sulfonylharnstoff
In SUSTAIN 3 wurden 813 Patienten, die mit Metformin allein (49%), mit Metformin plus Sulfonylharnstoffen (45%) oder mit anderen antidiabetischen Arzneimitteln (6%) behandelt wurden, während 56 Wochen zusätzlich mit Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Exenatid ER 2 mg einmal pro Woche, behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
Tabelle 4 SUSTAIN 3: Ergebnisse in Woche 56

Ozempic
1 mg

Exenatid ER
2 mg

Intent-to-Treat (ITT) Population (N)

404

405

HbA1c-Wert (%)

Ausgangswert (mittel)

8,4

8,3

Änderung in Woche 56 gegenüber dem Ausgangswert

-1,5

-0,9

Differenz zu Exenatid [95% KI]

-0,6 [-0,8; -0,4]a

-

Patienten (%), bei denen ein HbA1c-Wert <7% erreicht wurde

67b

40

Differenz (odds ratio) zu Exenatid ER [95% KI]

3,9 [2,80; 5,38]

Körpergewicht (kg)

Ausgangswert (mittel)

96,2

95,4

Änderung in Woche 56 gegenüber dem Ausgangswert

-5,6

-1,9

Differenz zu Exenatid [95% KI]

-3,8 [-4,6, -3,0]a

-

a p <0,0001 (2-seitig) für Überlegenheit, angepasst hinsichtlich der Multiplizität basierend auf hierarchischer Testung von HbA1c-Wert und Körpergewicht
b p <0,0001 für Behandlungsdifferenz, nicht angepasst hinsichtlich der Multiplizität
SUSTAIN 4 – Ozempic vs Insulin Glargin beide in Kombination mit 1–2 oralen Antidiabetika: Metformin oder Metformin und Sulfonylharnstoff
In SUSTAIN 4 wurden 1'089 Patienten, die mit Metformin allein (48%) oder mit Metformin plus Sulfonylharnstoffen (51%) behandelt wurden, während 30-Wochen zusätzlich mit Ozempic 0,5 mg einmal pro Woche, Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder Insulin glargin einmal pro Tag, behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
Tabelle 5 SUSTAIN 4: Ergebnisse in Woche 30

Ozempic
0,5 mg

Ozempic
1 mg

Insulin glargin

Intent-to-Treat (ITT) Population (N)

362

360

360

HbA1c-Wert (%)

Ausgangswert (mittel)

8,1

8,2

8,1

Änderung in Woche 30 gegenüber dem Ausgangswert

-1,2

-1,6

-0,8

Differenz zu Insulin glargin [95% KI]

-0,4 [-0,5; -0,2]a

-0,8 [-1,0; -0,7]a

-

Patienten (%), bei denen ein HbA1c-Wert <7% erreicht wurde

57b

73b

38

Differenz (odds ratio) zu Insulin glargin [95% KI]

2,4 [1,73; 3,28]

5,8 [4,08; 8,19]

Körpergewicht (kg)

Ausgangswert (mittel)

93,7

94,0

92,6

Änderung in Woche 30 gegenüber dem Ausgangswert

-3,5

-5,2

+1,2

Differenz zu Insulin glargin [95% KI]

-4,6 (-5,3; -4,0)a

-6,34 [-7,0; -5,7]a

-

a p <0,0001 (2-seitig) für Überlegenheit, angepasst hinsichtlich der Multiplizität basierend auf hierarchischer Testung von HbA1c-Wert und Körpergewicht
b p <0,0001 für Behandlungsdifferenz, nicht angepasst hinsichtlich der Multiplizität
SUSTAIN 5 – Ozempic vs Placebo beide in Kombination mit Basalinsulin
In SUSTAIN 5 wurden 397 Patienten, die mit Basalinsulin mit oder ohne Metformin unzureichend eingestellt waren, zusätzlich mit Ozempic 0,5 mg einmal pro Woche, Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Placebo während 30-Wochen behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
Tabelle 6 SUSTAIN 5: Ergebnisse in Woche 30

Ozempic
0,5 mg

Ozempic
1 mg

Placebo

Intent-to-Treat (ITT) Population (N)

132

131

133

HbA1c-Wert (%)

Ausgangswert (mittel)

8,4

8,3

8,4

Änderung in Woche 30 gegenüber dem Ausgangswert

-1,4

-1,8

-0,1

Differenz zu Placebo [95% KI]

-1,4 [-1,6; -1,1]a

-1,8 [-2,0; -1,5]a

-

Patienten (%), bei denen ein HbA1c-Wert <7% erreicht wurde

61b

79b

11

Differenz (odds ratio) zu Placebo [95% CI]

14,7 [7,43; 29,02]

34,3 [16,59; 70,83]

Körpergewicht (kg)

Ausgangswert (mittel)

92,7

92,5

89,9

Änderung in Woche 30 gegenüber dem Ausgangswert

-3,7

-6,4

-1,4

Differenz zu Placebo [95% KI]

-2,3 [-3,3; -1,3]a

-5,1 [-6,1; -4,0]a

-

a p <0,0001 (2-seitig) für Überlegenheit, angepasst hinsichtlich der Multiplizität basierend auf hierarchischer Testung von HbA1c-Wert und Körpergewicht
b p <0,0001 für Behandlungsdifferenz, nicht angepasst hinsichtlich der Multiplizität
Kombination mit Sulfonylharnstoff-Monotherapie
In SUSTAIN 6 (siehe unten) wurde eine Untergruppe, die eine Sulfonylharnstoff-Monotherapie erhielt, in Woche 30 beurteilt. Bei der Ausgangsuntersuchung erhielten 123 Patienten eine Sulfonylharnstoff-Monotherapie. Der HbA1c-Wert lag bei der Ausgangsuntersuchung bei jeweils 8,2%, 8,4% und 8,4% für Ozempic 0,5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo. In der Woche 30 betrug die Änderung des HbA1c-Werts jeweils -1,6%, -1,5% und 0,1% für Ozempic 0,5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo.
Kombination mit Mischinsulin ± 1–2 OAD
In SUSTAIN 6 (siehe unten) wurde eine Untergruppe, die ein Mischinsulin (mit oder ohne 2 OAD) erhielt, in Woche 30 beurteilt. Bei der Ausgangsuntersuchung erhielten 867 Patienten ein Mischinsulin. Der HbA1c-Wert lag bei der Ausgangsuntersuchung bei jeweils 8,8%, 8,9% und 8,9% für Ozempic 0,5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo. In der Woche 30 betrug die Änderung des HbA1c-Werts -1,3%, -1,8% und -0,4%, jeweils für Ozempic 0,5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo.
Kardiovaskuläre Sicherheit
SUSTAIN 6 ist eine randomisierte, doppelblinde, klinische Studie, in der die kardiovaskuläre Sicherheit von Semaglutide 0.5 mg und Semaglutide 1 mg 1× pro Woche, mit derjenigen von Placebo bei 3297 Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus verglichen wurde. In die Studie aufgenommen wurden 2735 (83%) Patienten mit einer vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankung und 562 (17%) Patienten mit einem hohen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Sowohl Semaglutide als auch Placebo wurden zusätzlich zur bereits vorhandenen antidiabetischen Therapie gegeben. Die Beobachtungsdauer betrug 2 Jahre.
Primärendpunkt war die Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten eines schweren unerwünschten kardiovaskulären Ereignisses (MACE, major adverse cardiovascular event). MACE war definiert als Auftreten einer der drei Komponenten «kardiovaskulärer Tod», «nicht tödlicher Herzinfarkt» oder «nicht tödlicher Schlaganfall». Sekundärendpunkt war die Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten eines erweiterten MACE-Endpunktes. Dieser erweiterte Endpunkt umfasste zusätzlich koronare oder periphere Revaskularisationen, instabile Angina pectoris, die eine Hospitalisierung erforderlich machte, oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz. Die Studie war als Non-inferiority-Studie konzipiert. Kriterium für den Non-Inferiority-Entscheid war die Obergrenze von 1.8 des 95% Konfidenzintervalls für die Hazard Ratio der MACE.
Die Gesamtzahl der primären MACE-Endpunkte betrug 254, davon 108 (6,6%) unter Semaglutide und 146 (8,9%) unter Placebo. Die kardiovaskuläre Sicherheit von Semaglutide im Vergleich zu Placebo wurde bestätigt (Abbildung 2 und 3).
Abbildung 2 Kaplan-Meier-Plot hinsichtlich der Zeit bis zum ersten Auftreten des zusammengesetzten Endpunktes: kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt und nicht-tödlicher Schlaganfall (SUSTAIN 6)

Abbildung 3 Forest-Plot: Analysen der einzelnen Arten kardiovaskulärer Ereignisse (SUSTAIN 6)

Die Differenz des HbA1c-Werts in Woche 104 gegenüber dem Ausgangswert betrug für Semaglutide 0,5 mg -1,1% vs. -0,4% für Placebo und -1,4% für Semaglutide 1 mg vs. 0,4 für Placebo.
Fertilität
Die Auswirkung von Semaglutide auf die Fertilität bei Menschen ist nicht bekannt. Semaglutide hat die Fertilität männlicher Ratten nicht beeinträchtigt. Bei weiblichen Ratten wurden ein längerer Zyklus und eine geringe Verminderung der Anzahl Ovulationen beobachtet, dies bei Dosen, die mit mütterlichem Gewichtsverlust assoziiert waren.

Pharmakokinetik

Resorption
Die Maximalkonzentration wurde 1 bis 3 Tage nach der Injektion erreicht. Nach 4–5 wöchentlichen Injektionen erreichte Exposition einen Steady State. Basierend auf pharmakokinetischen Populationsanalysen mit Daten von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 betrugen die durchschnittlichen Steady State-Konzentrationen nach subkutaner Gabe von 0,5 mg und 1 mg Semaglutide jeweils ca. 16 nmol/l und 30 nmol/l und die Semaglutide-Exposition nahm proportional mit den Dosen von 0,5 mg und 1 mg zu. Auch bei der subkutanen Gabe von Semaglutide in Abdomen, Oberschenkel oder Oberarm wurde eine vergleichbare Exposition erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit nach subkutaner Gabe von Semaglutide liegt bei 89%.
Verteilung
Das mittlere Verteilungsvolumen nach intravenöser Gabe von Semaglutide bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 war ca. 12,5 l. Semaglutide war stark an Plasmaalbumin gebunden (>99%).
Metabolismus/Biotransformation
Semaglutide wird durch die proteolytische Spaltung des Peptidrückgrats und die sequentielle Beta-Oxidation der Fettsäurenseitenketten metabolisiert. Der häufigste Plasmametabolit machte <8% der gesamten Exposition aus und wurde als Semaglutide mit einer Trunkierung der ersten 13 Aminosäuren vom N-Terminus identifiziert.
Elimination
Die Elimination für Materialen, die mit Semaglutide im Zusammenhang stehen, erfolgte vorwiegend über Urin und Fäzes. Ca. 3% der Dosis wurde als intaktes Semaglutide mittels Urin ausgeschieden. Die Clearance von Semaglutide bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 lag bei ca. 0,05 l/h. Mit einer Eliminationshalbwertszeit von ca. 1 Woche wird Semaglutide nach der letzten Dosis bis zu 5 Wochen im Blutkreislauf vorhanden sein.
Besondere Patientengruppen
Die untenstehenden Informationen zum Alter, zum Geschlecht, zur ethischen Herkunft und zum Körpergewicht basieren auf populationspharmakokinetischer Analyse der Daten aus Phase-3a-Studien.
Ältere Patienten
Bei Patienten im Alter von 20–86 Jahre hatte das Alter keine Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide.
Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit
Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit hatten keine Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide.
Körpergewicht
Das Körpergewicht hatte eine Auswirkung auf die Semaglutide-Exposition. Höheres Körpergewicht führt zu einer geringeren Exposition. Semaglutide Dosierungen von 0,5 mg und 1 mg bieten bei einem Körpergewicht von 40–198 kg eine angemessene systemische Exposition.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Eine eingeschränkte Nierenfunktion hatte keine klinisch bedeutsame Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide, obwohl Cmax abnahm und bei Patienten mit zunehmenden Nierenfunktionsstörungen später eintrat. Dies wurde mit einer Einzeldosis von 0,5 mg Semaglutide bei Patienten mit unterschiedlichen Graden einer Nierenfunktionsstörung (leicht, mittelschwer, schwer oder dialysepflichtige Patienten) im Vergleich zu Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion aufgezeigt. Ausgehend von Daten aus Phase-3a-Studien (populationspharmakokinetischer Analyse) wurde dies auch für Teilnehmer mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie eingeschränkter Nierenfunktion nachgewiesen.
Eingeschränkte Leberfunktion
Eine eingeschränkte Leberfunktion hatte keine Auswirkung auf die Semaglutide-Exposition. Die Pharmakokinetik von Semaglutide wurde bei Patienten mit unterschiedlichen Graden einer Leberfunktionsstörung (leicht, mittelschwer, schwer) im Vergleich zu Teilnehmer mit normaler Leberfunktion in einer Einzeldosis-Studie mit 0,5 mg Semaglutide untersucht.
Kinder und Jugendliche
Semaglutide wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.

Präklinische Daten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe oder Genotoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Nicht letale C-Zelltumoren der Schilddrüse, die bei Nagetieren beobachtet wurden, sind ein Klasseneffekt der GLP-1-Rezeptor-Agonisten. Bei 2-jährigen Karzinogenitätsstudien an Ratten und Mäusen traten bei klinisch relevanten Expositionen C-Zelltumoren der Schilddrüse auf. Die C-Zelltumore bei Nagetieren werden durch einen nicht genotoxischen, spezifisch durch den GLP-1-Rezeptor vermittelten Mechanismus verursacht, für den Nager besonders empfänglich sind. Die Relevanz für den Menschen ist wahrscheinlich gering, kann jedoch nicht komplett ausgeschlossen werden.
In Fertilitätsstudien bei Ratten beeinträchtigte Semaglutide das Paarungsverhalten oder die Fertilität männlicher Ratten nicht. Bei weiblichen Ratten wurden ein längerer Zyklus und eine geringe Verminderung der Gelbkörper (Ovulationen) bei Dosen beobachtet, die mit mütterlichem Gewichtsverlust assoziiert waren.
In embryofötalen Entwicklungsstudien bei Ratten verursachte Semaglutide Embryotoxizität unterhalb klinisch relevanter Expositionen. Semaglutide führte zu deutlichen Reduktionen des mütterlichen Körpergewichts sowie zu Reduktionen des Überlebens und des Wachstums der Embryonen. Bei Föten wurden wesentliche skelettale und viszerale Missbildungen beobachten, einschliesslich Auswirkungen auf lange Knochen, Rippen, Wirbel, Schwanz, Blutgefässe und Gehirnventrikel. Mechanistische Beurteilungen verwiesen darauf, dass die Embryotoxizität auf einer durch GLP-1-Rezeptoren vermittelten Beeinträchtigung der Nährstoffzufuhr zum Embryo durch den Dottersack der Ratte beruhte. Aufgrund der Unterschiede in Anatomie und Funktion des Dottersacks bei unterschiedlichen Spezies und aufgrund des Fehlens der GLP-1-Rezeptorexpression im Dottersack bei Nicht-Menschenaffen, gilt es als unwahrscheinlich, dass der bei Ratten beobachtete GLP-1-Rezeptor-vermittelte Mechanismus für Menschen relevant ist.
Im Rahmen von Studien zur Entwicklungstoxizität bei Kaninchen und Javaneraffen wurden bei klinisch relevanten Expositionen ein häufigerer Verlust von Schwangerschaften und eine leicht erhöhte Inzidenz fötaler Anomalien beobachtet. Die Befunde korrelierten mit ausgeprägtem mütterlichem Gewichtsverlust von bis zu 16%. Es ist nicht bekannt, ob diese Wirkungen im Zusammenhang mit der verminderten Nahrungsaufnahme mütterlicherseits als direkte Auswirkung von GLP-1 stehen.
Das postnatale Wachstum und die postnatale Entwicklung wurden bei Javaneraffen beurteilt. Neugeborene waren bei der Geburt geringfügig kleiner, erholten sich jedoch während der Stillzeit.
Bei jugendlichen männlichen und weiblichen Ratten verursachte Semaglutide eine verzögerte sexuelle Reife. Diese Verzögerungen hatten weder Auswirkung auf die Fertilität und die reproduktive Kapazität beider Geschlechter, noch auf die Fähigkeit der Weibchen eine Schwangerschaft auszutragen.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Haltbarkeit
36 Monate.
Shelf life eines Pens nach Anbruch: 6 Wochen.
Ozempic darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Ausser Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.
Vor Anbruch: Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern, nicht einfrieren, vor Licht schützen.
Nach Anbruch: Unter 30 °C oder im Kühlschrank (2-8 °C) lagern, nicht einfrieren. Die Kappe auf dem Pen aufgesetzt lassen, wenn Ozempic-Pen nicht im Gebrauch ist, um ihn vor Licht zu schützen.
Ozempic sollte vor übermässiger Hitze und Licht geschützt werden.
Die Injektionsnadel sollte nach jeder Injektion entfernt und der Ozempic-Pen ohne Nadel aufbewahrt werden. Dies verhindert verstopfte Nadeln, Kontamination, Infektion, Auslaufen der Lösung und ungenaue Dosierung.
Hinweise zur Handhabung
Der Patient ist anzuweisen, die Injektionsnadel nach jeder Injektion zu entsorgen und den Ozempic-Pen ohne aufgeschraubte Injektionsnadel zu lagern. Dies verhindert verstopfte Nadeln, Kontamination, Infektion, Auslaufen der Lösung und ungenaue Dosierung. Nadeln und andere Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Ozempic-Pen ist nur von einer Person zu verwenden.
Ozempic darf nicht verwendet werden, wenn es nicht klar und farblos aussieht.
Ozempic kann mit Nadeln bis zu einer Länge von 8 mm injiziert werden. Der Pen wurde für die Verwendung mit NovoFine® oder NovoTwist® Einwegnadeln entwickelt.

Zulassungsnummer

66604 (Swissmedic).

Packungen

Es gibt zwei Varianten des Ozempic-Fertigpens:
Ozempic DualDose Injektionslösung in Fertigpen
Ozempic DualDose Injektionslösung im Fertigpen ermöglicht die Abgabe von Dosen zu 0,25 mg oder 0,5 mg. Dieser Pen ist für die Dosiseskalation und die Erhaltungstherapie mit der Dosis von 0,5 mg bestimmt.
Packung zu 1 Fertigpen mit 6 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
Ozempic Fixdose, Injektionslösung in einem Fertigpen
Ozempic FixDose 1 mg/Dosis Injektionslösung im Fertigpen ermöglicht ausschliesslich die Abgabe von Dosen zu 1 mg. Dieser Pen ist ausschliesslich im Rahmen der Erhaltungstherapie mit der Dosis von 1 mg zu verwenden.
Ozempic Fixdose Injektionslösung in einem 1,5 ml Fertigpen
Packung zu 2 Fertigpens mit 4 NovoFine® Plus Einwegnadeln (B)
Ozempic Fixdose Injektionslösung in einem 3 ml Fertigpen
Packung zu 1 Fertigpen mit 4 NovoFine® Plus Einwegnadeln (B)

Zulassungsinhaberin

Novo Nordisk Pharma AG, Zürich.

Stand der Information

April 2019.

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