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Fachinformation zu TESTAVAN 23 mg:EffRx Pharmaceuticals SA
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Interaktionen

Pharmakokinetische Interaktionen
Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Testosteron
Enzym-Induktoren: Arzneimittel, welche die mikrosomalen Enzyme induzieren, wie z.B. Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin oder Johanniskraut-Präparate, können zu einer erhöhten Testosteron-Clearance und dadurch unter Umständen zu einer reduzierten Wirksamkeit führen.
Enzyminhibitoren: Umgekehrt kann bei gleichzeitiger Gabe potenter Inhibitoren der CYP450-Enzyme (z.B. Azol-Antimykotika, Makrolide, Cobicistat, Ritonavir) der Metabolismus von Testosteron reduziert sein, was zu einer Verstärkung der erwünschten und unerwünschten Wirkungen führen kann.
Pharmakodynamische Interaktionen
Orale Antikoagulantien: Wenn Androgene gemeinsam mit Antikoagulantien verabreicht werden, kann die gerinnungshemmende Wirkung verstärkt werden. Bei Patienten, die orale Antikoagulantien erhalten, muss die INR insbesondere zu Beginn und nach Beendigung der Androgenbehandlung sowie bei Dosisanpassungen engmaschig kontrolliert werden.
Corticosteroide und ACTH: Die gleichzeitige Anwendung von Testosteron und ACTH oder Corticosteroiden kann das Risiko für Ödeme erhöhen. Daher ist bei der Anwendung dieser Arzneimittel Vorsicht geboten, insbesondere bei Patienten mit Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen.
Insulin und andere Antidiabetika: Androgene können die Glukosetoleranz verbessern und den Bedarf an Insulin oder anderen Antidiabetika bei Diabetikern verringern (siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ). Patienten mit Diabetes mellitus sollten daher insbesondere zu
Beginn oder am Ende der Behandlung sowie in regelmässigen Abständen während der
Behandlung mit Testavan überwacht werden.
Die gleichzeitige Anwendung einer Testosteronersatztherapie mit Natrium-Glucose-
Cotransporter-2(SGLT-2)-Hemmern wurde mit einem erhöhten Risiko für Erythrozytose
in Verbindung gebracht. Da beide Substanzen unabhängig voneinander den
Hämatokritwert erhöhen können, ist eine kumulative Wirkung möglich. Bei Patienten, die
beide Behandlungen erhalten, wird eine Überwachung des Hämatokrit- und
Hämoglobinwerts empfohlen.

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