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Fachinformation zu Pretufen Schnupfen und Erkältungsschmerzen:Bayer (Schweiz) AG
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Interaktionen

Mit Bezug auf Pseudoephedrinhydrochlorid:

Wechselwirkungen mit Pseudoephedrin    Mögliche Wirkungen
Kontraindizierte Kombinationen
+ nicht-selektive MAO-Hemmer           Paroxysmale Hypertonie, potentiell letale Hyperthermie.
(Iproniazid):                          Aufgrund der lang anhaltenden Wirkung von MAO-Hemmern kann
                                       diese Wechselwirkung noch bis zu 15 Tage nach Absetzen des
                                       MAO-Hemmers auftreten.
+ andere indirekte Sympathomimetika:   Oral oder nasal verabreichte vasokonstriktorisch wirkende
                                       Arzneimittel zum Abschwellen der Nasenschleimhaut
                                       (Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin) und
                                       Methylphenidat: Risiko einer Vasokonstriktion und/oder
                                       hypertensiver Krisen.
+ Alpha-Sympathomimetika (orale        Risiko einer Vasokonstriktion und/oder hypertensiver Krisen.
und/oder nasale Anwendung)             
Nicht empfohlene Kombinationen
+ selektive reversible MAO-A-Hemmer,   Risiko einer Vasokonstriktion und/oder hypertensiver Krisen.
+ Linezolid, + Methylenblau, +         
dopaminerge Mutterkornalkaloide, +     
vasokonstriktorische Mutterkornalkalo  
ide                                    
Kombinationen, bei denen
Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen sind
+ flüchtige Halogenanästhetika         Perioperative hypertensive Krise. Im Fall eines geplanten
                                       chirurgischen Eingriffs ist es vorteilhaft, die Behandlung
                                       einige Tage vorher vorübergehend abzusetzen.

 
Mit Bezug auf Ibuprofen:
Risiko in Zusammenhang mit einer Hyperkaliämie:
Bestimmte Arzneimittel oder Wirkstoffklassen können das Auftreten einer Hyperkaliämie begünstigen: Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika, Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten, NSAR, (niedermolekulare oder unfraktionierte) Heparine, Ciclosporin, Tacrolimus und Trimethoprim.
Ob es zu einer Hyperkaliämie kommt, hängt auch vom Vorliegen entsprechender Risikofaktoren ab. Das Risiko ist bei gleichzeitiger Anwendung der oben genannten Arzneimittel erhöht.

Wechselwirkungen      Mögliche Wirkungen
mit Ibuprofen:        
Nicht empfohlene
Kombinationen
+ andere NSAR         Die gleichzeitige Anwendung mehrerer NSAR kann das gastrointestinale Ulkus-
                      und Blutungsrisiko infolge einer synergistischen Wirkung erhöhen. Daher ist
                      die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und anderen NSAR zu vermeiden
                      (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
+ Acetylsalicylsäure  Erhöhung des Ulkusbildungs- und Blutungsrisikos im Verdauungstrakt
 in entzündungshemme  
nden Dosen (≥1 g      
pro Einnahme bzw.     
≥3 g pro Tag) oder    
in analgetischen      
oder antipyretischen  
 Dosen (≥500 mg pro   
Einnahme bzw. <3 g    
pro Tag)              
+ orale Gerinnungshe  Erhöhung des von dem oralen Gerinnungshemmer ausgehenden Blutungsrisikos
mmer                  (Schädigung der gastroduodenalen Schleimhaut durch NSAR) Wenn sich die
                      gleichzeitige Anwendung nicht vermeiden lässt, ist eine engmaschige klinische
                      und biologische Überwachung geboten.
+ (niedermolekulare   Erhöhung des Blutungsrisikos (Hemmung der Thrombozytenfunktion und Schädigung
oder unfraktionierte  der gastroduodenalen Schleimhaut durch NSAR) Wenn sich die gleichzeitige
) Heparine in         Anwendung nicht vermeiden lässt, ist eine engmaschige klinische Überwachung
kurativen Dosen       geboten.
oder bei älteren      
Patienten             
+ Lithium             Erhöhung des Lithiumspiegels im Blut mit möglicher Überschreitung der
                      Toxizitätsschwelle (Verminderung der renalen Lithiumausscheidung). Wenn sich
                      die gleichzeitige Anwendung nicht vermeiden lässt, ist die
                      Lithiumkonzentration im Blut engmaschig zu überwachen und die
                      Lithium-Dosierung während der gleichzeitigen Anwendung sowie nach Absetzen
                      des NSAR anzupassen.
+ selektive Serotoni  Erhöhung des Risikos gastrointestinaler Blutung (siehe "Warnhinweise und
n-Wiederaufnahmehemm  Vorsichtsmassnahmen" ).
er (SSRI)             
+ Methotrexat in      Verstärkung insbesondere der hämatologischen Toxizität von Methotrexat
Dosen von mehr als    (Verminderung der renalen Clearance von Methotrexat durch NSAR).
20 mg/Woche           
+ Pemetrexed (bei     Risiko einer Erhöhung der Toxizität von Pemetrexed (Verminderung der renalen
Patienten mit stark   Clearance durch NSAR).
bis mässig eingeschr  
änkter Nierenfunktio  
n, d.h. einer         
Kreatinin-Clearance   
von 45 ml/min bis     
80 ml/min)            
Kombinationen, bei
denen Vorsichtsmassn
ahmen zu ergreifen
sind
+ Diuretika, Angiote  NSAR können die Wirkungen von Diuretika und bestimmten blutdrucksenkenden
nsin-Converting-Enzy  Arzneimitteln vermindern. Bei einigen Patienten mit eingeschränkter
m-(ACE-)Hemmer,       Nierenfunktion (z.B. dehydrierten oder älteren Patienten) kann die
Angiotensin-II-Antag  gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers oder Angiotensin-II-Antagonisten
onisten               mit einem Arzneimittel, das die Cyclooxygenase hemmt, zu einer weiteren
                      Verschlechterung der Nierenfunktion bis hin zu einem möglichen akuten
                      Nierenversagen führen, welches üblicherweise reversibel ist (infolge einer
                      Verminderung der glomerulären Filtration vermittels Hemmung vasodilatatorisch
                      wirkender Prostaglandine durch NSAR). Daher sind im Fall einer gleichzeitigen
                      Anwendung insbesondere bei älteren Patienten Vorsichtsmassnahmen zu
                      ergreifen. Die Patienten sollten hydriert und die Nierenfunktion sollte
                      sowohl zu Beginn der gleichzeitigen Anwendung als auch in regelmässigen
                      Abständen während der Behandlung überwacht werden.
+ Methotrexat in      Verstärkung insbesondere der hämatologischen Toxizität von Methotrexat
Dosen von weniger     (Verminderung der renalen Clearance von Methotrexat durch Antiphlogistika).
als 20 mg pro Woche   Wöchentliche Kontrolle des grossen Blutbilds in den ersten Wochen der
                      gleichzeitigen Anwendung. Intensivierung der Überwachung im Fall einer (auch
                      nur geringen) Veränderung der Nierenfunktion sowie bei älteren Patienten.
+ Ciclosporin         Erhöhung des Risikos einer Nierenschädigung bei gleichzeitiger Anwendung mit
                      bestimmten Antiphlogistika. Dieses Risiko kann für die Kombination von
                      Ibuprofen mit Ciclosporin nicht ausgeschlossen werden. Die Nierenfunktion ist
                      zu Beginn der Behandlung mit NSAR zu überwachen.
+ Tacrolimus          Verstärkung der nephrotoxischen Wirkungen im Fall einer gleichzeitigen
                      Verabreichung beider Arzneimittel, insbesondere bei älteren Patienten. Die
                      Nierenfunktion ist zu Beginn der Behandlung mit NSAR zu überwachen.
+ Pemetrexed (Patien  Risiko einer Erhöhung der Toxizität von Pemetrexed (Verminderung der renalen
ten mit normaler      Clearance durch NSAR). Biologische Überwachung der Nierenfunktion.
Nierenfunktion)       
+ Tenofovir           Erhöhung der nephrotoxischen Wirkungen von Tenofovir durch NSAR. Eine
                      Überwachung der Nierenfunktion wird empfohlen.
Zu berücksichtigende
 Kombinationen
+ Acetylsalicylsäure  Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und Acetylsalicylsäure wird wegen
 (niedrige Dosen)     des möglicherweise erhöhten Nebenwirkungsrisikos im Allgemeinen nicht
                      empfohlen. Versuchsdaten weisen darauf hin, dass Ibuprofen im Fall einer
                      gleichzeitigen Anwendung die Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure auf
                      die Thrombozytenaggregation kompetitiv hemmt. Obwohl Unsicherheiten bezüglich
                      der Übertragbarkeit dieser Daten auf die klinische Situation bestehen, kann
                      die Möglichkeit, dass eine regelmässige Anwendung von Ibuprofen auf lange
                      Sicht zu einer Verminderung der kardioprotektiven Wirkung niedrig dosierter
                      Acetylsalicylsäure führt, nicht ausgeschlossen werden. Bei gelegentlicher
                      Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung nicht
                      wahrscheinlich (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
+ Thrombozytenaggreg  Erhöhung des Risikos gastrointestinaler Blutung (siehe "Warnhinweise und
ationshemmer (Ticlop  Vorsichtsmassnahmen" ).
idin, Clopidogrel,    
Tirofiban, Eptifibat  
id, Abciximab,        
Iloprost)             
+ Gerinnungshemmer    NSAR wie Ibuprofen können die Wirkungen gerinnungshemmender Arzneimittel
(z.B. Warfarin)       verstärken (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
+ Betablocker         Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung (Hemmung vasodilatatorisch
(ausser Esmolol)      wirkender Prostaglandine durch NSAR).
+ Heparine in         Erhöhung des Blutungsrisikos.
prophylaktischen      
Dosen (ausserhalb     
der Gruppe der        
älteren Patienten)    
+ Deferasirox         Erhöhung des Ulkusbildungs- und Blutungsrisikos im Verdauungstrakt.
+ Glukokortikoide     Erhöhung des gastrointestinalen Ulkusbildungs- und Blutungsrisikos (siehe
(ausser Hydrocortiso  "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
n im Rahmen einer     
Substitutionstherapi  
e)                    
+ Alkohol             Verstärkung der gastrointestinalen Nebenwirkungen, erhöhtes Risiko von
                      Magen-Darm-Blutungen.

 

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