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Fachinformation zu Ganirelix Labatec®, Injektionslösung in einer Fertigspritze:Labatec Pharma SA
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Dosierung/Anwendung

Die Behandlung mit Ganirelix Labatec sollte nur von einem in der Reproduktionsmedizin erfahrenen Arzt verordnet werden. Vor Beginn der Behandlung muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
Ganirelix Labatec wird zur Unterdrückung eines vorzeitigen LH-Anstiegs bei Patientinnen eingesetzt, die sich einer assistierten Reproduktionstechnik (ART) wie z.B. COH (kontrollierte ovarielle Hyperstimulation) unterziehen. Mit der COH mit FSH kann am 2. oder 3. Zyklustag begonnen werden. Ganirelix Labatec (0,25 mg) sollte 1-mal täglich subkutan injiziert werden, beginnend am 5. oder 6. Tag der FSH-Gabe, abhängig von der ovariellen Reaktion, d.h. der Anzahl und Grösse der reifenden Follikel und/oder der Höhe der Estradiol-Konzentration. Das Präparat sollte nicht mit FSH gemischt, aber ungefähr zur gleichen Zeit verabreicht werden, wobei unterschiedliche Injektionsstellen gewählt werden sollten. Die Einstellung der FSH-Dosis sollte anhand von Zahl und Grösse der reifenden Follikel und nicht anhand der Estradiol-Konzentration im Blut vorgenommen werden (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Die tägliche Ganirelix Labatec-Applikation ist weiterzuführen, bis genügend Follikel geeigneter Grösse vorhanden sind. Die Endreifung der Follikel kann durch die Verabreichung von hCG herbeigeführt werden. Aufgrund der Halbwertszeit von Ganirelix sollte die Zeitspanne sowohl zwischen zwei Ganirelix Labatec-Injektionen als auch zwischen der letzten Ganirelix Labatec-Injektion und der hCG-Injektion 30 Stunden nicht übersteigen, da es sonst zu einem vorzeitigen LH-Anstieg kommen kann. Deshalb sollte bei morgendlicher Injektion von Ganirelix Labatec die Ganirelix Labatec-Behandlung während der gesamten Gonadotropin-Behandlungsperiode, einschliesslich dem Tag der Ovulationsauslösung, fortgeführt werden. Bei der Injektion von Ganirelix Labatec am Nachmittag sollte die letzte Ganirelix Labatec-Injektion am Nachmittag vor dem Tag der Ovulationsauslösung gegeben werden.
Anwendung
Ganirelix Labatec ist zur s.c. Injektion (vorzugsweise in den Oberschenkel) bestimmt. Zur Vermeidung einer Lipoatrophie sollte die Injektionsstelle regelmässig gewechselt werden. Die Ganirelix Labatec-Injektionen können von der Patientin selbst oder von ihrem Partner vorgenommen werden, sofern diese richtig unterwiesen worden sind und sich bei Bedarf an einen Spezialisten wenden können.
Spezielle Dosierungsempfehlungen
Kinder und Jugendliche
Ganirelix Labatec besitzt in diesen Altersgruppen keine Indikation.
Ältere Patientinnen
Ganirelix Labatec ist bei Frauen über 65 Jahren nicht indiziert.
Leber- und Niereninsuffizienz
Erfahrungen mit der Anwendung von Ganirelix Labatec bei Patientinnen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion liegen nicht vor, da sie aus den klinischen Studien ausgeschlossen wurden. Bei moderater und schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz wird die Anwendung von Ganirelix Labatec daher aus Vorsichtsgründen nicht empfohlen.

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