PharmakokinetikTeclistamab zeigte nach subkutaner Verabreichung eine annähernd dosisproportionale Pharmakokinetik über einen Dosisbereich von 0.08 bis 3 mg/kg in der Monotherapie. Nach der empfohlenen Dosis von Teclistamab in der Monotherapie, wurden 90 % der Steady-State-Exposition nach 12 wöchentlichen Behandlungsdosen erreicht. Das mittlere Akkumulationsverhältnis zwischen der ersten und 13. wöchentlichen Behandlungsdosis von Teclistamab 1.5 mg/kg betrug das 4.2-fache für Cmax, das 4.1-fache für Ctrough und das 5.3-fache für Cavg.
Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Teclistamab waren sowohl bei Anwendung als Monotherapie als auch in Kombination mit Daratumumab konsistent.
Die Cmax, Ctrough und Cavg von Teclistamab sind in Tabelle 11 aufgeführt.
Tabelle 11: Pharmakokinetische
Parameter von Teclistamab für die
empfohlene Dosis bei Patienten
mit rezidiviertem oder
refraktärem multiplem Myelom
Cmax (µg/ml) Ctrough (µg/ml) Cavg (µg/ml)
Teclistamab Monotherapie
Erste 1.5 mg/kg Dosis 6.34 (60 %) 5.77 (63 %) 4.98 (61 %)
Steady-State des wöchentlichen 23.8 (55 %) 21.1 (63 %) 22.8 (57 %)
Dosierungsschemas (1.5 mg/kg)a
Teclistamab in Kombination mit
Daratumumab
Erste Behandlungsdosis (1.5 mg/kg) 6.36 (54 %) 5.79 (59 %) 4.96 (55 %)
Ende des wöchentlichen 19.6 (54 %) 17.3 (62 %) 18.6 (56 %)
Dosierungsschemas (1.5 mg/kg)b
Ende des zweiwöchentlichen (alle 29.9 (55 %) 19.8 (85 %) 26.2 (62 %)
zwei Wochen) Dosierungsschemas
(3.0 mg/kg)c
Steady-State des Dosierungsschemas 20.2 (52 %) 5.82 (152 %) 13.7 (67 %)
alle vier Wochen (3.0 mg/kg)d
Cavg = durchschnittliche
Serumkonzentration von
Teclistamab über ein Dosierungsint
ervall; Cmax = maximale
Serumkonzentration von
Teclistamab; Ctrough =
Serumkonzentration von
Teclistamab vor der nächsten
Dosis a Steady-State-Exposition
für die 13. wöchentliche Dosis. b
Exposition für die 7.
wöchentliche Dosis. c Exposition
für die 8. zweiwöchentliche (alle
zwei Wochen) Dosis. d
Steady-State-Exposition für die
5. Dosis alle vier Wochen.
Hinweis: Die Daten werden als
geometrischer Mittelwert (CV %)
dargestellt.
Absorption
Die mittlere Bioverfügbarkeit nach subkutaner Verabreichung von Teclistamab betrug 72 %. Der Median (Bereich) der Tmax von Teclistamab in der Monotherapie nach der ersten und 13. Behandlungsdosis betrug 139 Stunden (19 bis 168 Stunden) bzw. 72 Stunden (24 bis 168 Stunden).
Distribution
Basierend auf dem populationspharmakokinetischen Modell betrug das mittlere Verteilungsvolumen 5.63 Liter (Variationskoeffizient (VK) von 29 %).
Metabolismus
Keine Daten.
Elimination
Eine populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass die Teclistamab-Clearance im Laufe der Zeit abnimmt, mit einer mittleren maximalen Reduktion (VK %) von 40.8 % (56 %) vom Ausgangswert bis zur 13. wöchentlichen Behandlungsdosis in der Monotherapie. Der geometrische Mittelwert (VK%) der Clearance zum Zeitpunkt der 13. wöchentlichen Behandlungsdosis in der Monotherapie beträgt 0.472 Liter/Tag (64 %). Bei Patienten, die Teclistamab in der Monotherapie nach der 13. wöchentlichen Behandlungsdosis absetzen, wird erwartet, dass die Teclistamab-Konzentration gegenüber Cmax nach einer medianen Zeit (5. bis 95. Perzentil) von 15 Tagen (7 Tage bis 33 Tage) nach Tmax um 50 %, respektive nach einer medianen Zeit von 69 Tagen (32 Tage bis 163 Tage) nach Tmax um 97 % reduziert ist.
Eine pharmakokinetische Populationsanalyse zeigte, dass lösliches BCMA keinen Einfluss auf die Serumkonzentrationen von Teclistamab hatte.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung wurden keine formalen Studien mit TECVAYLI durchgeführt.
Die Ergebnisse der pharmakokinetischen Populationsanalyse zeigen, dass leichte oder mittelschwere Leberfunktionsstörungen keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Teclistamab hatten. Es liegen keine Daten für Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung vor.
Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung wurden keine formalen Studien mit TECVAYLI durchgeführt.
Die Ergebnisse der pharmakokinetischen Populationsanalyse zeigen, dass leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörungen keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Teclistamab hatten. Es liegen keine ausreichenden Daten von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen vor.
Alter und Geschlecht
Die Pharmakokinetik von TECVAYLI bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.
Die Ergebnisse der pharmakokinetischen Populationsanalyse zeigen, dass Alter (24 bis 84 Jahre) und Geschlecht keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Teclistamab hatten.
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