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Patienteninformation zu HyQvia:Takeda Pharma AG
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Eigensch.Kontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.
PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Was ist HyQvia und wann wird es angewendet?

HyQvia besteht aus zwei Lösungen, die für die Infusion (per Tropf) unter die Haut (subkutane Infusion) bestimmt sind. Eine Packung HyQvia enthält eine Durchstechflasche mit normalem Immunglobulin vom Menschen als Wirkstoff und eine Durchstechflasche mit rekombinanter humaner Hyaluronidase.
Immunglobuline sind Antikörper, die im Blut gesunder Menschen vorhanden sind. Antikörper sind Teil des Immunsystems (die natürliche Abwehr des Körpers) und unterstützen Ihren Körper dabei, Infektionen abzuwehren.
Das Immunglobulin wurde aus dem Blut gesunder Menschen zubereitet. Das Medikament wirkt in der gleichen Weise wie die natürlich im Blut vorkommenden Immunglobuline. Der Hilfsstoff rekombinante humane Hyaluronidase ist ein Protein, durch das die Immunglobuline leichter unter die Haut verabreicht und in die Blutbahn übergehen können.
HyQvia wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet.
HyQvia wird verwendet, um aussergewöhnlich niedrige Immunglobulinspiegel in Ihrem Blut auf Normalwerte anzuheben (Ersatztherapie).
HyQvia wird als Ersatztherapie bei erwachsenen Patienten angewendet, die von Geburt an keine oder nicht genügend Antikörper bilden (primäre Immunschwächeerkrankungen) und bei welchen eine Behandlung mit intravenösen oder subkutanen Immunglobulinen ohne rekombinante humane Hyaluronidase nicht geeignet ist oder nicht vertragen wird.
Dazu gehören Erkrankungen wie:
·Immunglobulinmangel (Hypogammaglobulinämie) oder das Fehlen der Immunglobuline (Agammaglobulinämie) im Blut;
·eine Kombination aus Immunglobulinmangel, häufig auftretenden Infektionen, unzureichender Antikörperbildung nach Impfungen (allgemeine variable Immunmangelkrankheiten);
·eine Kombination aus Immunglobulinmangel bzw. fehlenden Immunglobulinen und fehlenden bzw. nicht funktionierenden Immunzellen (schwere kombinierte Immunmangelkrankheiten);
·Fehlen bestimmter Arten von Immunglobulin G (IgG-Subklassen), was zu wiederkehrenden Infektionen führt.

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