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Information for professionals for Fluconazol Sandoz®:Sandoz Pharmaceuticals AG
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Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: J02AC01
Fluconazol, ein Vertreter der Klasse der Triazol-Antimykotika, ist ein spezifischer Hemmstoff der Sterolsynthese von Pilzen. Fluconazol wirkt spezifisch auf die Cytochrom-P-450 abhängigen Enzyme der Pilze.
Fluconazol war sowohl nach oraler wie nach parenteraler Verabreichung zur Therapie von Pilzinfektionen im Tiermodell wirksam. Die Wirksamkeit gegen folgende opportunistische Pilzinfektionen konnte gezeigt werden:
Infektionen mit Candida sp. , einschliesslich systemischer Candidiasis bei immungeschwächten Tieren.
Infektionen mit Cryptococcus neoformans , einschliesslich intrakranialer Infektionen.
Infektionen mit Microsporum sp. und
Infektionen mit Trichophyton sp.
Zudem wurde die Wirksamkeit bei folgenden endemischen Pilzinfektionen im Tiermodell nachgewiesen:
Infektionen mit Blastomyces dermatitidis ,
Infektionen mit Coccidioides immitis , einschliesslich intrakranialer Infektionen und
Infektionen mit Histoplasma capsulatum bei normalen und immunsupprimierten Tieren.
Superinfektionen mit Candida Spezies , die nicht zu den Candida albicans zählen, sind beschrieben worden. Diese Candida Spezies (z.B. Candida krusei ) sind gegenüber Fluconazol oft nicht empfindlich. Solche Fälle brauchen gegebenenfalls eine alternative Pilzbehandlung.

In vitro Spektrum                 MHK-Werte (mg/l)  
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Candida albicans*                 0,39              
andere Candida sp.                0,19–25           
Cryptococcus neoformans**         1,25              
Microsporum sp.                   9,4–50            
Trichophyton sp.                  37,5–100          
Aspergillus sp.                   >100
* Geometrisches Mittel von 159 Isolaten.
** Geometrisches Mittel von 5 Isolaten.
Es hat sich gezeigt, dass nur eine geringe Korrelation zwischen den in vitro MHK-Werten und der in vivo Wirkung von Fluconazol besteht. Dies wurde auch bei anderen Azol-Antimykotika beobachtet. Die meisten Pilze zeigen in vivo eine höhere Empfindlichkeit auf Fluconazol als in vitro.

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