ch.oddb.org 
Deutsch | English | Français
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Fachinformation zu Tollwut-Impfstoff Mérieux®:Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Vollst. FachinformationDDDÄnderungen anzeigenDrucken 
Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Tollwut-Impfstoff Mérieux ist indiziert zur präexpositionellen und postexpositionellen Prophylaxe gegen Tollwut in allen Altersgruppen. Tollwut-Impfstoff Mérieux sollte entsprechend der nationalen Impfempfehlung angewendet werden.
Die präexpositionelle Prophylaxe ist angezeigt für Personen mit erhöhtem Expositionsrisiko.
Alle Personen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, sollten geimpft werden. Eine serologische Untersuchung wird halbjährlich empfohlen. Eine Boosterimpfung sollte vorgenommen werden, wenn der Antikörpertiter unter den als schützend angesehenen Wert von 0,5 I.E./ml fällt.
Folgende Personenkreise sollten unter Berücksichtigung der Häufigkeit ihres Expositionsrisikos geimpft werden:
a.Angehörige von Hochschulen, Laboratorien und Betrieben mit potenziellem Tollwut-Expositionsrisiko, Tierärzte (inkl. Studenten), Wildhüter, Jäger, Waldarbeiter, Tierhändler, exponierte Tierpfleger oder Seuchenpolizisten, Schlachthauspersonal, Präparatoren und Personen mit beruflichem oder sonstigem engem Kontakt zu Fledermäusen.
b.Personen, die einem Tollwut-Risiko in endemischen Gebieten ausgesetzt sind: Kinder, Erwachsene, Reisende in Regionen mit hoher Tollwut-Gefährdung (z.B. durch streunende Hunde).
Weiterhin sollte bei grundimmunisierten Personen mit ständigem Expositionsrisiko auch nach Auffrischimpfungen alle 2 Jahre eine Titerbestimmung vorgenommen werden.
Impfung nach Tollwut-Exposition (Postexpositionelle Immunisierung)
Bei Exposition durch ein tollwütiges oder tollwutverdächtiges Wild- oder Haustier muss die Impfung sofort eingeleitet werden, d.h. kein Abwarten bis zur Klärung des Infektionsverdachts beim Tier.
Bei jeglicher Bissverletzung oder blutender Kratzwunde durch tollwütige oder tollwutverdächtige Tiere oder nach Kontakt der Schleimhäute mit deren Speichel, muss simultan humanes Tollwut-Immunglobulin (20 I.E./kg Körpergewicht) verabreicht werden. Es ist zu beachten, dass mit aktiver Immunisierung und Immunglobulin-Gabe sofort begonnen werden muss.

2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home