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Fachinformation zu Mogadon®:MEDA Pharmaceuticals Switzerland GmbH
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Dosierung/Anwendung

Schlafstörungen
Erwachsene: 1 Tablette (5 mg) abends.
Diese Durchschnittsdosis kann je nach Ansprechen des Patienten reduziert oder bis auf 10 mg, stationär bis auf 20 mg, erhöht werden.
Ältere Patienten: ½-1 Tablette. Bei Vorliegen von organischen Hirnveränderungen sollte die Dosis in dieser Patientengruppe 5 mg nicht übersteigen.
Mogadon wird abends vor dem Schlafengehen eingenommen.
Die Tabletten können zerkaut, ganz oder in Flüssigkeit gelöst eingenommen werden.
Die Dosierung sollte individuell angepasst werden und die Behandlung sollte möglichst intermittierend erfolgen. Die Behandlung sollte von möglichst kurzer Dauer sein und mit der tiefst möglichen Dosis begonnen werden. Die Maximaldosis sollte nicht überschritten werden.
Im Allgemeinen liegt die Behandlungsdauer zwischen wenigen Tagen und 2 Wochen, mit einem Maximum von 4 Wochen einschliesslich der schrittweisen Absetzphase.
In bestimmten Fällen kann eine Behandlung über die maximale Behandlungsdauer hinaus notwendig sein. Dies sollte jedoch nicht ohne Neu-Überprüfung des Patienten geschehen. Eine kontinuierliche Langzeitbehandlung wird nicht empfohlen. Es könnte von Nutzen sein, die Patienten zu Beginn der Behandlung darüber zu informieren, dass die Behandlung von beschränkter Dauer sein wird und zu erklären, wie die Dosis reduziert werden wird. Die Patienten sollten auch über mögliche Entzugserscheinungen (siehe «Unerwünschte Wirkungen») aufgeklärt werden, so dass die Angst vor solchen Symptomen – falls sie beim Absetzen des Arzneimittels auftreten - verringert werden kann. Die Behandlung mit Mogadon sollte nicht abrupt abgebrochen, sondern ausgeschlichen werden.
Bei langwirksamen Benzodiazepinen sollten die Patienten zu Beginn der Behandlung regelmässig überwacht und die Dosis oder die Häufigkeit der Einnahme falls notwendig reduziert werden, um eine Überdosierung infolge Akkumulation zu verhindern.
Epilepsie
Mit Ausnahme der Behandlung von Epilepsie (Blitz-Nick-Salaam-Krämpfe mit Hypsarrhythmie (West-Syndrom) und epileptische Enzephalopathie beim Kind mit langsamen diffusen spitzen Wellen (Lennox-Syndrom)) ist Mogadon bei Kindern kontraindiziert.
Kinder bis 1 Jahr: 1-2 Tabletten.
Kinder von 2-14 Jahren: 3 Tabletten.
Diese Tagesdosen sind möglichst auf drei Einzeldosen zu verteilen.
Beim Säugling mit Epilepsie können diese hohen Dosen eine Hypersekretion in den Bronchien hervorrufen; deshalb muss man sich vor Beginn der Behandlung versichern, dass die oberen Luftwege frei sind.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Bei Patienten mit chronisch pulmonaler Insuffizienz und bei Patienten mit chronischen Nieren- oder Lebererkrankungen muss die Dosis allenfalls reduziert werden.

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