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Fachinformation zu Uromitexan®:Baxter AG
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Interaktionen

In tierexperimentellen Studien mit Cyclophosphamid und Ifosfamid bei unterschiedlichen Tumoren konnte gezeigt werden, dass Mesna nicht mit ihrer antineoplastischen Aktivität interferiert.
Mesna beeinflusst auch nicht die antineoplastische Wirkung von anderen Zytostatika wie Doxorubicin, Carmustin, Methotrexat, Vincristin, Cisplatin oder die therapeutische Wirkung von anderen Arzneimitteln wie z.B. Digitalis-Glykosiden.
Unter der Behandlung mit Uromitexan kann es zu falsch positiven Reaktionen bei Urintests (einschliesslich solcher mit Teststäbchen) auf Ketonkörpern, die auf Nitroprussid-Natriumbasis funktionieren kommen. Allerdings ist der Farbton für Keton eher rotviolett als violett, er ist weniger stabil, und es kommt durch Zugabe von Eisessig zu einer sofortigen Entfärbung.
Darüber hinaus kann es zu einem falsch positiven oder falsch negativen Nachweis von Erythrocyten im Urin kommen. Um eine mögliche Erythrocyturie definitiv abzuklären, wird daher eine mikroskopische Urinuntersuchung empfohlen.
Während der Mesna-Behandlung kann es zu falsch-positiven Reaktionen bei Urin-Screeningtests auf Ascorbinsäure mit Tillmans-Reagenz kommen.
Bei pharmakokinetischen Studien an gesunden Freiwilligen waren die Serum-Kreatin-Phosphokinase-(CPK-)Werte von Proben, die 24 Stunden nach Verabreichung von Mesna gewonnen wurden, niedriger als die von Proben vor der Verabreichung. Die Ursache dieses Phänomens lässt sich zwar aufgrund der unzureichenden Daten nicht feststellen, es kann jedoch in einer signifikanten Interferenz mit von Thiol (z. B. N-Acetylcystein) abhängigen enzymatischen CPK-Tests begründet sein.
Die Absorption von oral verabreichtem Mesna wird durch Nahrung nicht beeinflusst.

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