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Überdosierung

Es gibt eine kleine Zahl von Fallberichten nach der Zulassung über eine Überdosierung mit Anagrelid. Die berichteten Symptome umfassten Sinustachykardie und Erbrechen. Die Symptome gingen unter konservativer Behandlung zurück.
Erfolgt entweder keine häufige Überwachung der Thrombozytenzahl oder werden höhere als vorgeschriebene Erhaltungsdosen verabreicht, ist sowohl mit einer Thrombozytopenie wie auch einer Hemmung der Thrombozytenaggregation zu rechnen. Im Falle einer Überdosierung ist eine engmaschige klinische Überwachung der Patienten erforderlich, die insbesondere eine Überwachung der Thrombozytenzahl im Hinblick auf eine Thrombozytopenie und Messung von okkultem Blut umfasst. Bei Anwendung von hohen Dosen könnte es zu Blutungskomplikationen kommen. Die Behandlung ist bis zum Wiederanstieg der Thrombozytenzahl zu unterbrechen.
Es ist ebenfalls zu erwarten, dass hohe Dosen von Anagrelid vasodilatatorische und positiv inotrope Wirkungen aufweisen. Sehr hohe Dosen könnten eine Hypotonie hervorrufen.
Ein spezielles Antidot für Anagrelid wurde bislang nicht identifiziert.

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