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Fachinformation zu ELIGARD®:Recordati AG
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Dosierung/Anwendung

Eligard 7,5 mg / 22,5 mg / 45 mg wird einmal alle 1, 3 bzw. 6 Monate als subkutane Injektion
verabreicht. Die injizierte Suspension bildet ein festes Wirkstoffdepot und ermöglicht
so eine kontinuierliche Freisetzung von Leuprorelinacetat während 1, 3 bzw. 6 Monaten.
In der Regel erfordert die Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms eine langfristige
Behandlung, die nicht abgebrochen werden sollte, wenn eine Remission oder Besserung
der Symptome eintritt.
Die Verabreichung von Eligard soll nur unter Aufsicht eines in der Onkologie erfahrenen
Arztes, beispielsweise eines Urologen, erfolgen.
Das Ansprechen auf Eligard sollte mittels klinischer Parameter und durch Bestimmung der
Serumwerte des Prostataspezifischen Antigens (PSA) kontrolliert werden.
Klinische Studien haben gezeigt, dass die Testosteronspiegel während der ersten 3 Behandlungstage bei der Mehrzahl der nichtorchiektomierten Patienten anstiegen und dann innerhalb von 3–4 Wochen unter die Konzentrationen nach iatrogener Kastration absanken. Nachdem kastrationsähnliche Spiegel einmal erreicht waren, blieben diese erhalten, solange die Therapie fortgesetzt wurde. Spricht der Patient suboptimal auf die Therapie an, ist es empfehlenswert zu überprüfen, ob die Serum-Testosteronspiegel den Kastrationsbereich erreicht haben bzw. auf diesem Niveau bleiben.
Bei nichtorchiektomierten Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom, welche ein GnRH-Analoga (wie z.B. Leuprorelin) erhalten und für die eine Behandlung mit einem Androgen-Biosyntheseinhibitor oder einem Androgen-Rezeptorinhibitor angezeigt ist, kann die Behandlung mit GnRH-Analoga fortgesetzt werden.
Verabreichung
Die Inhalte der beiden vorgefüllten sterilen Spritzen müssen unmittelbar vor der subkutanen Applikation von Eligard gemischt werden. Eine versehentliche intraarterielle bzw. intravenöse Injektion ist unbedingt zu vermeiden.
Zubereitung der gebrauchsfertigen Lösung/Suspension: vgl. „Sonstige Hinweise,“ «Hinweise zur Zubereitung der Injektionssuspension».
Die Injektionsstelle sollte jedes Mal gewechselt werden.
Spezielle Dosierungsempfehlungen
Kinder und Jugendliche
Zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten
Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Alter ist nicht erforderlich.
Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
Es wurden keine klinischen Studien bei Patienten mit Leber- und Niereninsuffizienz durchgeführt.

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