Dosierung/AnwendungDie Behandlung mit Piqray muss durch einen Arzt mit Erfahrung in der Krebstherapie eingeleitet werden.
Bei Patienten mit Diabetes mellitus soll vor Beginn einer Therapie mit Piqray eine Rücksprache mit einem Diabetologen erfolgen (siehe auch dazu Tabelle 2 unter "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
PIK3CA Mutationsnachweis
Die PIK3CA-Mutation kann in Tumor- oder Plasmaproben mit einem für Piqray validierten Test nachgewiesen werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Wegen der niedrigeren Sensitivität der Plasmabestimmung müssen PIK3CA-negative Patientinnen nochmals mit einer Tumorprobe untersucht werden.
Übliche Dosierung
Die empfohlene Dosis von Piqray beträgt 300 mg (2×150 mg Filmtabletten) und wird einmal täglich ohne Behandlungsunterbruch oral eingenommen. Piqray sollte unmittelbar nach einer Mahlzeit, jeden Tag etwa zur gleichen Tageszeit eingenommen werden (siehe "Pharmakokinetik" und "Interaktionen" ). Die maximale empfohlene Tagesdosis von Piqray beträgt 300 mg.
Wird Fulvestrant gleichzeitig mit Piqray verabreicht, beträgt die empfohlene Dosis von Fulvestrant 500 mg, die intramuskulär an den Tagen 1, 15 und 29 und danach einmal monatlich verabreicht wird. Bitte beachten Sie die vollständige Fachinformation für Fulvestrant.
Therapiedauer
Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie ein klinischer Nutzen beobachtet wird oder bis eine inakzeptable Toxizität auftritt. Zur Verbesserung der Verträglichkeit können Dosisanpassungen erforderlich sein.
Dosisanpassung aufgrund unerwünschter Wirkungen/Interaktionen
Die maximale empfohlene Tagesdosis von Piqray beträgt 300 mg. Das Management schwerer oder unerträglicher unerwünschter Arzneimittelwirkungen kann eine vorübergehende Unterbrechung, Dosissenkung und/oder ein Absetzen der Behandlung mit Piqray erfordern. Entsprechende Empfehlungen für eine eventuelle Dosissenkung beim Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) sind in Tabelle 1 aufgeführt. Es werden maximal 2 Dosissenkungen empfohlen, danach sollte die Behandlung mit Piqray bei diesem Patienten abgesetzt werden. Die Dosissenkung sollte auf der Grundlage der schlimmsten vorhergehenden Unverträglichkeiten erfolgen.
Tabelle 1: Empfehlungen zur Dosissenkung von Piqray bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen1
Piqray-Dosisstufe Dosis und Zeitplan Anzahl und Stärke der Tabletten
Anfangsdosis 300 mg/Tag kontinuie 2 x 150 mg Tabletten
rlich
Erste Dosissenkung 250 mg/Tag kontinuie 1 x 200 mg Tablette und 1 x 50
rlich mg Tablette
Zweite Dosissenkung 200 mg/Tag kontinuie 1 x 200 mg Tablette
rlich
1Bei Pankreatitis ist nur eine
Dosissenkung zulässig.
Tabelle 2, Tabelle 3, Tabelle 4 und Tabelle 5 beinhalten Empfehlungen zu Behandlungsunterbrechung, Dosissenkung oder Abbruch der Behandlung mit Piqray beim Umgang mit spezifischen UAW. Eine klinische Beurteilung durch den behandelnden Arzt, einschliesslich der Bestätigung von Laborwerten, falls erforderlich, sollte den Behandlungsplan mit Piqray für jeden einzelnen Patienten auf der Grundlage einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung stützen.
Hyperglykämie
Eine Untersuchung durch einen Arzt mit Erfahrung in der Behandlung von Hyperglykämie sollte immer in Erwägung gezogen werden und wird für prädiabetische Patienten oder Patienten mit einem Nüchternglukosewert (NG) > 250 mg/dl (13,9 mmol/l) empfohlen.
Eine Untersuchung durch einen Diabetologen oder Arzt mit Erfahrung in der Behandlung von Hyperglykämie sollte für Patienten mit Diabetes immer erfolgen.
Eine prophylaktische Einnahme von Metformin kann erwogen werden, um die Häufigkeit und den Schweregrad von Hyperglykämien zu verringeren, indem Metformin 7 Tage vor Beginn der Behandlung mit Piqray verabreicht und die Metformindosis auf die maximal verträgliche Dosis titriert wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und „Unerwünschte Wirkungen" ).
Bei Patienten mit Risikofaktoren für Hyperglykämie sollte der Nüchternglucosewert engmaschiger und wie klinisch indiziert überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
Tabelle 2: Dosisanpassung und -management bei Hyperglykämie1
Nüchternglucosewert (NG)1 Handlungsempfehlung
Dosisanpassungen und die Behandlung sollen
ausschliesslich auf dem NG-Spiegel basieren
> ULN - 160 mg/dl oder > ULN - 8,9 mmol/l Keine Anpassung der Piqray-Dosis
erforderlich. Leiten Sie oder
intensivieren Sie die Behandlung mit
oralen Antidiabetika ein2.
> 160 - 250 mg/dl oder > 8,9 - 13,9 mmol/l Keine Anpassung der Piqray-Dosis
erforderlich. Leiten Sie oder
intensivieren Sie die Behandlung mit
oralen Antidiabetika ein2. Wenn der NG
innerhalb von 21 Tagen trotz einer
geeigneten Behandlung mit oralen
Antidiabetika nicht auf ≤160 mg/dl oder
8,9 mmol/l sinkt, senken Sie die
Piqray-Dosis um 1 Dosisstufe und
befolgen Sie die spezifischen
Empfehlungen für den NG-Wert.
> 250 - 500 mg/dl oder > 13,9 - 27,8 mmol/l Unterbrechen Sie die Behandlung mit
Piqray. Leiten Sie oder intensivieren
Sie weiter die Behandlung mit oralen
Antidiabetika ein2 und erwägen Sie die
Gabe zusätzlicher Antidiabetika (wie
Insulin3) für 1-2 Tage, bis die
Hyperglykämie zurückgegangen ist, wie
klinisch angezeigt. Verabreichen Sie
eine intravenöse Hydratation und
erwägen Sie eine geeignete Behandlung
(z.B. Intervention bei Elektrolyt-/Ketoa
zidose-/hyperosmolaren Störungen). Wenn
der NG innerhalb von 3 bis 5 Tagen bei
entsprechender Behandlung mit
Antidiabetika auf ≤160 mg/dl oder 8,9
mmol/l sinkt, setzen Sie Piqray auf der
nächst niedrigeren Dosisstufe fort.
Wenn der NG innerhalb von 3 bis 5 Tagen
trotz entsprechender Behandlung mit
Antidiabetika nicht auf ≤160 mg/dl oder
8,9 mmol/l sinkt, wird die Konsultation
eines Facharztes für die Behandlung von
Hyperglykämie empfohlen. Wenn der NG
innerhalb von 21 Tagen trotz
entsprechender Behandlung mit
Antidiabetika3 nicht auf ≤160 mg/dl
oder 8,9 mmol/l sinkt, setzen Sie die
Piqray-Behandlung dauerhaft ab.
> 500 mg/dl oder ≥27,8 mmol/l Unterbrechen Sie die Behandlung mit
Piqray. Leiten Sie eine geeignete
Behandlung mit Antidiabetika2,3 ein
(verabreichen Sie eine intravenöse
Hydratation oder erhöhen Sie die Dosis
der Antidiabetika und ziehen Sie eine
geeignete Behandlung in Erwägung (z.B.
Intervention bei Elektrolyt-/Ketoazidose
-/hyperosmolaren Störungen)).
Überprüfen Sie die Werte innerhalb von
24 Stunden sowie wenn klinisch
indiziert erneut. Ist der NG auf ≤500
mg/dl oder ≤27,8 mmol/l gesunken,
folgen Sie den spezifischen
Empfehlungen für den NG-Wert < 500
mg/dl. Wenn der NG bei > 500 mg/dl oder
> 27,8 mmol/l bestätigt wird, beenden
Sie die Piqray-Behandlung dauerhaft.
1 Für NG-Spiegel: Die Einstufung der Hyperglykämie
erfolgt gemäss CTCAE Version 4.03. CTCAE= Allgemeine
Terminologiekriterien von unerwünschten Ereignissen
(Common Terminology Criteria for Adverse Events, CTCAE).
2 Eine Behandlung mit geeigneten Antidiabetika, wie
Metformin, SGLT2 Inhibitoren oder Insulinsensibilisatoren
(wie Thiazolidindionen oder Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer
n), sollte eingeleitet werden. Für die jeweiligen
Dosier- und Dosistitrationsempfehlungen sind die
jeweiligen Fachinformationen, einschliesslich lokaler
Leitlinien für die Diabetesbehandlung, heranzuziehen.
Für Metformin wurde in der klinischen Phase-III-Studie
die folgende Behandlungsempfehlung gegeben: Die
Behandlung mit Metformin 500 mg einmal täglich
eingeleitet werden. Je nach Verträglichkeit kann die
Metformindosis auf 500 mg zweimal täglich erhöht werden,
gefolgt von 500 mg zum Frühstück und 1000 mg zum
Abendessen, bei Bedarf gefolgt von einer weiteren
Erhöhung auf 1000 mg zweimal täglich (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). 3 Wie in der
klinischen Phase-III-Studie empfohlen, kann Insulin für
1-2 Tage angewendet werden, bis die Hyperglykämie
zurückgegangen ist. Dies ist jedoch bei der Mehrheit der
Fälle einer durch Alpelisib induzierten Hyperglykämie
möglicherweise nicht notwendig, da die Halbwertszeit von
Alpelisib kurz ist und sich die Blutzuckerspiegel nach
Abbruch der Behandlung mit Piqray schnell normalisieren
dürften.
Hautausschlag
Die prophylaktische Verabreichung oraler Antihistaminika kann zum Zeitpunkt der Einleitung der Behandlung mit Piqray in Erwägung gezogen werden. Je nach Schwere des Ausschlags kann eine Unterbrechung der Behandlung mit Piqray, eine Dosissenkung oder ein Behandlungsabbruch wie in Tabelle 3 beschrieben erforderlich sein (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
Tabelle 3: Dosisanpassung und -management bei Hautausschlag
Schweregrad1 Handlungsempfehlung
Alle Schweregrade Die Rücksprache mit einem Dermatologen sollte immer
erwogen werden.
Grad 1 (< 10 % der Körperoberfläche Keine Anpassung der Piqray-Dosis erforderlich. Leiten Sie
(KOF) von aktiver Hauttoxizität eine Behandlung mit topischen Kortikosteroiden ein.
betroffen) Erwägen Sie, eine zusätzliche orale Behandlung mit
Antihistaminika, um die Symptome zu behandeln. Wenn sich
der Hautausschlag trotz Behandlung nicht innerhalb von 28
Tagen gebessert hat, soll zusätzlich eine Therapie mit
einem niedrig dosierten systemischen Kortikosteroid
eingeleitet werden.
Grad 2 (10 - 30 % der KOF von aktiver Keine Anpassung der Piqray-Dosis erforderlich. Leiten Sie
Hauttoxizität betroffen) oder intensivieren Sie die Behandlung mit topischen
Kortikosteroiden mit oralen Antihistaminika ein. Erwägen
Sie eine systemische Kortikosteroidbehandlung mit
niedriger Dosis. Wenn der Ausschlag innerhalb von 10
Tagen auf einen Grad ≤1 zurückgegangen ist, kann das
systemische Kortikosteroid abgesetzt werden.
Grad 3 (z. B.: schwerer Hautausschlag, Unterbrechen Sie die Behandlung mit Piqray, bis der
der nicht auf die medizinische Hautausschlag auf ≤ Grad 1 verbessert hat. Leiten Sie
Behandlung anspricht). (> 30 % KOF von oder intensivieren Sie die Behandlung mit
aktiver Hauttoxizität betroffen) topischen/systemischen Kortikosteroiden und
Antihistaminika ein. Sobald der Hautausschlag auf ≤ Grad
1 zurückgegangen ist, setzen Sie die Behandlung mit
Piqray auf der nächst niedrigeren Dosisstufe fort.
Grad 4 (z.B. schwere bullöse, Piqray dauerhaft absetzen.
blasenbildende oder mit Hautabschälung
einhergehende Hauterkrankungen). (Bei
allen % KOF im Zusammenhang mit einer
ausgedehnten Superinfektion mit einer
Indikation zur intravenösen
Verabreichung von Antibiotika;
lebensbedrohliche Folgen)
1 Einstufung gemäss CTCAE Version 5.0
Tabelle 4: Dosisanpassung und Behandlung bei Diarrhö oder Kolitis
Grad1 Handlungsempfehlung
Grad 1 Keine Anpassung der Piqray-Dosis erforderlich.
Leiten Sie eine geeignete medizinische Therapie und
Überwachung entsprechend der klinischen Situation
ein.
Grad 2 Unterbrechen Sie die Behandlung mit Piqray. Leiten
Sie eine geeignete medizinische Therapie und
Überwachung entsprechend der klinischen Situation
ein bzw. intensivieren Sie eine solche Therapie.
Wenn eine Verbesserung auf einen Grad ≤1
eingetreten ist, setzen Sie die Behandlung mit
Piqray mit der gleichen Dosisstufe fort. Bei
rezivierendem Grad ≥2, unterbrechen Sie die
Behandlung mit Piqray so lange, bis eine
Verbesserung auf einen Grad ≤1 eingetreten ist, und
setzen Sie dann die Behandlung mit Piqray mit der
nächstniedrigeren Dosisstufe fort2.
Grad 3 Unterbrechen Sie die Behandlung mit Piqray. Leiten
Sie eine geeignete medizinischen Therapie und
Überwachung entsprechend der klinischen Situation
ein bzw. intensivieren Sie eine solche Therapie.
Wenn eine Verbesserung auf einen Grad ≤1
eingetreten ist,setzen Sie die Behandlung mit
Piqray mit der nächst niedrigeren Dosisstufe
fort2,3.
Grad 4 Piqray dauerhaft absetzen3.
1 Einstufung gemäss den CTCAE-Kriterien
Version 5.0. 2 Bei Kolitis Grad 2 und 3 eine
zusätzliche Behandlung in Betracht ziehen,
z.B. mit Steroiden. 3 Bei Diarrhö Grad 3 und
4 sollten die Patienten zusätzlich nach dem
vor Ort geltenden Behandlungsstandard
betreut werden, u.a. durch Überwachung der
Elektrolyte, Verabreichung von Antiemetika
und von Arzneimitteln gegen die Diarrhö
und/oder Flüssigkeitsersatz und
Elektrolytzufuhr entsprechend der klinischen
Indikation.
Sonstige Toxizitäten
Tabelle 5: Dosisanpassung und -management beim Auftreten anderer Toxizitäten (ausser Hyperglykämie und Hautausschlag und Diarrhö)1
Schweregrad1 Handlungsempfehlung
Grad 1 oder 2 Keine Anpassung der
Piqray-Dosis erforder
lich. Einleitung
einer geeigneten
medizinischen
Therapie und Überwach
ung, entsprechend
der klinischen
Situation3.
Grad 3 Unterbrechen Sie die
Behandlung mit
Piqray, bis eine
Verbesserung auf
Grad ≤1 eintritt und
setzen Sie dann die
Behandlung mit
Piqray auf der
nächst niedrigeren
Dosisstufe fort2.
Grad 4 Piqray dauerhaft
absetzen3.
1 Die Einstufung basiert auf den CTCAE-Kriterien Version 5.0 2 Bei
Pankreatitis Grad 2 und 3 unterbrechen Sie die Behandlung mit Piqray, bis
sich die Pankreatitis auf Grad ≤1 verbessert hat, und setzen Sie die
Behandlung dann auf der nächst niedrigeren Dosisstufe fort. Nur eine
Dosissenkung ist zulässig. Wenn die Toxizität erneut auftritt, beenden Sie
die Piqray-Behandlung dauerhaft. 3 Bei einer Erhöhung des Gesamtbilirubins
auf Grad 2 ist die Therapie mit Piqray bis zur Besserung auf einen Grad ≤1
zu unterbrechen und dann mit der gleichen Dosis wieder aufzunehmen, falls
die Besserung innerhalb von ≤14 Tagen eingetreten ist.
Für die Handlungsempfehlungen zur Dosisanpassung im Falle einer Toxizität und andere relevante Sicherheitsinformationen wird auf die Fachinformation von Fulvestrant verwiesen.
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Basierend auf einer Studie zu eingeschränkter Leberfunktion bei Probanden ohne Krebserkrankung und mit eingeschränkter Leberfunktion ist bei Patienten mit leichter, mittelschwerer und schwerer eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A, B bzw. C) keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
Für die Handlungsempfehlungen zur Dosisanpassung bei eingeschränkter Leberfunktion wird auf die Fachinformation von Fulvestrant verwiesen.
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Basierend auf einer pharmakokinetischen Populationsanalyse ist bei Patienten mit leicht oder mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion keine Dosisanpassung notwendig (siehe "Pharmakokinetik" ). Vorsicht ist bei Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion geboten, da bei dieser Patientengruppe keine Erfahrungen mit der Anwendung von Piqray vorliegen.
Ältere Patienten
Bei Patienten ab einem Alter von 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Piqray bei Kindern und Jugendlichen sind nicht erwiesen.
Verspätete Dosisgabe
Wenn eine Dosis Piqray vergessen wurde, kann die Einnahme unmittelbar nach einer Mahlzeit und innerhalb von 9 Stunden nach dem gewohnten Einnahmezeitpunkt nachgeholt werden. Sind mehr als 9 Stunden vergangen, sollte die Dosis für diesen Tag übersprungen werden. Am nächsten Tag sollte Piqray zur gewohnten Zeit wieder eingenommen werden. Wenn der Patient nach der Einnahme der Piqray-Dosis erbricht, sollte er an diesem Tag keine zusätzliche Dosis einnehmen und am nächsten Tag die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt einnehmen.
Art der Anwendung
Die Piqray-Tabletten werden ganz geschluckt (die Tabletten dürfen vor dem Einnehmen nicht zerkaut, zerstossen oder geteilt werden). Tabletten, die zerbrochen sind oder Risse bzw. sonstige Beschädigungen aufweisen, dürfen nicht eingenommen werden.
|