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Fachinformation zu Marcoumar®:MEDA Pharma GmbH
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Pharmakokinetik

Absorption
Der Wirkstoff von Marcoumar, Phenprocoumon, wird rasch aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert.
Distribution
Nur ein kleiner, aber recht konstanter Anteil des gesamten Phenprocoumongehalts im Blut liegt in freier, pharmakologisch aktiver Form vor; 99% sind an Plasmaproteine, hauptsächlich Albumin, gebunden und üben auf diese Weise eine Depotfunktion aus. Wegen der langen Verweildauer von eiweissgebundenem Phenprocoumon im Plasma stellen sich konstante Konzentrationen (Fliessgleichgewicht) erst mehrere Tage nach Änderung der Erhaltungsdosis ein.
Metabolismus
Phenprocoumon wird hauptsächlich durch die CYP450 Isoenzyme 2C9 und 3A4 zu inaktiven Metaboliten hydroxyliert.
Die Clearance in der Leber ist langsam (nur 42% des S-Enantiomers wird metabolisiert).
Elimination
Die Eliminationshalbwertzeit aus dem Plasma wurde mit rund 160 Stunden ermittelt.
Etwa 35% der Dosis wird im Urin eliminiert, entweder als freie oder konjugierte Substanz. In den Fäzes wird freies oder konjugiertes Phenprocoumon ausgeschieden. Dies unterliegt teilweise einem enterohepatischen Kreislauf.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen
Die Pharmakokinetik bei Leberinsuffizienz ist nicht untersucht.
Nierenfunktionsstörungen
Eine Niereninsuffizienz hat auf die Halbwertzeit keinen nennenswerten Einfluss. Infolge metabolischer Induktion, z.B. durch Barbiturate, kann die Wirksamkeit von Marcoumar abgeschwächt werden.
Kinder und Jugendliche
Es sind keine pharmakokinetischen Untersuchungen vorhanden.

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