Dosierung/AnwendungAnwendung
Gynodian Depot muss wie alle öligen Lösungen strikt intramuskulär injiziert werden. Die in seltenen Fällen während oder unmittelbar nach der Injektion öliger Lösungen auftretenden kurzdauernden Reaktionen der Patientin (Hustenreiz, Hustenanfälle, Atemnot) lassen sich erfahrungsgemäss durch betont langsames Injizieren vermeiden. Jedoch können diese Symptome auch Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf das Präparat sein.
Beginn der Anwendung
Bei Frauen, die nicht mit oralen oder transdermalen Östrogenpräparaten behandelt werden, kann an jedem beliebigen Tag mit der Anwendung von Gynodian Depot begonnen werden.
Bei Frauen, die von einem anderen HRT-Präparat umgestellt werden, soll mit der Anwendung von Gynodian Depot nach Abschluss des Behandlungszyklus der vorherigen Therapie begonnen werden.
Dosierung
Im Allgemeinen wird alle 4 Wochen 1 ml Gynodian Depot i.m. gegeben.
Hält die Beschwerdefreiheit länger an, können die lnjektionsabstände entsprechend vergrössert werden.
Kombinierte Anwendung
Das bei nicht-hysterektomierten Patientinnen erforderliche Gestagen wird an jeweils 12-14 Tagen eines Monats eingenommen. Es wird auf die Fachinformation geeigneter Gestagenpräparate verwiesen.
Behandlungsdauer
Für alle Indikationen soll immer die niedrigste wirksame Dosierung angewendet und so kurz als möglich behandelt werden. Die Hormonsubstitution sollte nur fortgesetzt werden, solange der Nutzen das Risiko für die einzelne Patientin überwiegt.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Kinder und Jugendliche:
Bei Kindern und Jugendlichen besteht keine Indikation.
Ältere Patientinnen
Es liegen keine Daten vor, die darauf hindeuten, dass bei älteren Patientinnen eine Anpassung der Dosis erforderlich ist.
Leberfunktionsstörungen
Gynodian Depot wurde bei Patientinnen mit Leberfunktionsstörungen nicht untersucht. Für Patientinnen mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz können daher keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden. Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Gynodian Depot wie alle Sexualhormone kontraindiziert.
Nierenfunktionsstörungen
Gynodian Depot wurde an Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen nicht untersucht. Verfügbare Daten empfehlen jedoch keine Anpassung der Dosierung.
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