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Fachinformation zu MINIRIN® Injektionslösung:Ferring AG
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Interaktionen

Pharmakokinetische Interaktionen
Klinische Interaktionsstudien mit Desmopressin wurden nicht durchgeführt. Da Desmopressin jedoch nicht in relevantem Umfang hepatisch metabolisiert wird, sind entsprechende Interaktionen unwahrscheinlich.
Pharmakodynamische Interaktionen
Verstärkung der antidiuretischen Wirkung
Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln mit Einfluss auf die Wasser- und Natriumhomöostase kann die antidiuretische Wirkung von Desmopressin verstärkt und damit das Risiko einer Wasserretention und/oder Hyponatriämie erhöht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Hierzu gehören z.B. Opioide, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), trizyklische Antidepressiva, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs), Carbamazepin und Chlorpromazin sowie einige Antidiabetika vom Sulfonylharnstoff-Typ.
Auch bei gleichzeitiger Anwendung von Oxytocin ist eine Verstärkung des antidiuretischen Effektes von Desmopressin möglich. Gleichzeitig ist mit einer Abschwächung der Uterusdurchblutung zu rechnen.
Bei gleichzeitiger Anwendung dieser Arzneimittel ist besondere Vorsicht geboten, und Blutdruck, Natriumspiegel im Serum und Harnausscheidung sollten überwacht werden.
Verringerung der antidiuretischen Wirkung
Glibenclamid und Lithium können die antidiuretische Wirkung von Desmopressin reduzieren.

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