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Fachinformation zu Leustatin®:Janssen-Cilag AG
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Unerwünschte Wirkungen

Die Hauptnebenwirkungen sind Myelosupression und gastrointestinale Symptome. Wegen der durch Cladribin verursachten Immunsuppression muss mit opportunistischen Infekten gerechnet werden.
Infektionen
Häufig: schwere Infektionen (Sepsis, Pneumonie) mit zum Teil tödlichem Ausgang.
Gelegentlich: opportunistische Infektionen.
Blut- und Lymphsystem
Sehr häufig: schwere Neutropenie (69%), schwere Anämie (41%), schwere Thrombozytopenie (15%).
Häufig: hämolytische Anämie.
Gelegentlich: prolongierte Panzytopenie, aplastische Hypereosinophilie, myelosysplastisches Syndrom.
Immunsystem
Sehr häufig: Suppression von CD4- und CD8-T-Lymphozyten.
Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr häufig: verminderter Appetit (23%).
Gelegentlich: Tumor-Lyse-Syndrom.
Psychiatrische Störungen
Häufig: Angstzustände, Konfusion (einschliesslich Verwirrtheit).
Nervensystem
Sehr häufig: Kopfschmerzen (23%).
Häufig: Schwindel.
Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Parästhesien, vermindertes Bewusstsein, neurologische Toxizität (einschliesslich peripherer sensorischer Neuropathie, motorischer Neuropathie, Polyneuropathie, Paraparese).
Selten: verzögert auftretende schwere neurologische Toxizität mit irreversibler motorischer Lähmung.
Herz/Gefässe
Häufig: Ödeme, Tachykardie, Herzgeräusche.
Atmungsorgange
Häufig: abnorme Atemgeräusche, Husten, Rasselgeräusche, Dyspnoe, pulmonäre interstitielle Lungenerkrankung (einschliesslich Pneumonitis und pulmonäre Fibrose).
Gastrointestinale Störungen
Sehr häufig: Übelkeit (22%).
Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Flatulenz.
Leber und Galle
Gelegentlich: reversible, leichte Erhöhung von Bilirubin und Transaminasen.
Haut
Sehr häufig: Hautausschlag (19%), (einschliesslich Erythem, makulären, makulär-papulösen, juckenden, pustulösen und erythematösen Hautausschlag), Schwitzen (11%).
Häufig: Urtikaria, Purpurea, Petechien, Pruritus.
Gelegentlich: Stevens-Johnson Syndrom.
Muskelskelettsystem
Häufig: Arthralgie, Muskelschmerzen, Schmerzen (einschliesslich Rücken-, Brustschmerzen, arthritischer Schmerzen, Knochenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten).
Nieren und Harnwege
Sehr häufig: Niereninsuffizienz (19%).
Häufig: Nierenversagen.
Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
Sehr häufig: Fieber (72%; 12% über 40 °C), Müdigkeit (49%), Schüttelfrost (13%), Schwäche (11%), Reaktionen an der Infusionsstelle (einschliesslich Katheter-bedingte Gewebsentzündung, Erythem, Ödem und Schmerz), Phlebitis (15%).

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