InteraktionenAntiarrhythmika
Antiarrhythmika der Klasse Ia (Klasseneinteilung nach Vaughan-Williams) wie Disopyramid, Chinin und Procainamid sowie Arzneimittel der Klasse III wie Amiodaron und Sotalol, dürfen nicht zusammen mit der Corvert Infusionslösung, oder erst 4 Stunden nach beendigter Infusion verabreicht werden, da sie eine Verlängerung der Refraktärperiode bewirken können.
Andere, das QT-Intervall verlängernde Arzneimittel
Die Möglichkeit des Auftretens einer Proarrhythmie kann verstärkt sein bei Patienten, die unter einer Therapie mit Arzneimitteln stehen, welche die QT-Strecke verlängern können, wie Phenothiazinderivate, trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva sowie Antihistaminika (H1-Rezeptorenblocker). Diese Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Corvert oder erst 4 Stunden nach beendigter Infusion verabreicht werden.
Digoxin
Supraventrikuläre Arrhythmien können eine mit überhöhten Digoxin-Plasmapiegeln verbundene Kardiotoxizität maskieren. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten bei Patienten, bei denen die Plasmakonzentration von Digoxin über der therapeutischen Bereich liegt, oder wenn diese Situation auch nur vermutet wird. Die Dosierung von Corvert hat keinen Einfluss auf die Digoxin-Serumspiegel. Eine gleichzeitige Behandlung mit Digoxin bewirkt keine Veränderung der Pharmakokinetik von Corvert.
Calcium-Antagonisten
Die parallele Behandlung mit Ca-Kanal-Blockern hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Corvert.
Beta-Adrenolytika
Die gleichzeitige Gabe von Beta-Rezeptorenblocker beeinflusst die Pharmakokinetik von Corvert nicht.
Diuretika
Die gleichzeitige Verabreichung von Diuretika kann zu einer Hypokaliämie und/oder Hypomagnesiämie führen.
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