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Fachinformation zu Arexvy:GlaxoSmithKline AG
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Interaktionen

Anwendung mit anderen Impfstoffen
Arexvy kann gleichzeitig mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen (standarddosiert nicht-adjuvantiert, hochdosiert nicht-adjuvantiert oder standarddosiert adjuvantiert) oder mit einem Herpes-Zoster-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert) verabreicht werden.
Das Sicherheitsprofil von Arexvy bei gleichzeitiger Verabreichung mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen war vergleichbar mit der alleinigen Verabreichung von Arexvy.
Das Sicherheitsprofil von Arexvy bei gleichzeitiger Verabreichung mit einem Herpes-Zoster-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert) war vergleichbar mit der sequentiellen Verabreichung der Impfstoffe.
Immunogenität nach gleichzeitiger Verabreichung mit Grippeimpfstoffen
In drei offenen klinischen Phase-III-Studien wurden die Teilnehmer randomisiert und erhielten 1 Dosis Arexvy entweder gleichzeitig an Tag 1 oder separat (im Abstand von 1 Monat) mit einem inaktivierten saisonalen quadrivalenten Grippeimpfstoff (standarddosiert nicht adjuvantiert, Erwachsene ≥60 Jahre; hochdosiert nicht adjuvantiert, Erwachsene ≥65 Jahre; oder standarddosiert adjuvantiert, Erwachsene ≥65 Jahre).
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Arexvy mit einem standarddosierten adjuvantierten saisonalen Grippeimpfstoff gab es keine Hinweise auf eine klinisch relevante Beeinträchtigung der Immunantwort auf RSV-A oder eines der vier Influenza-Antigene. Die durch Flu A/H3N2 ausgelöste Immunantwort erfüllte jedoch nicht die vordefinierten Kriterien für Nichtunterlegenheit (die Obergrenze (UL) des 95%-KI für das GMT-Verhältnis betrug 1,53 und lag damit über dem vordefinierten Grenzwert von ≤1,5).
Die RSV-B-Neutralisationstiter waren in allen drei Studien bei getrennter Verabreichung und bei gleichzeitiger Verabreichung vergleichbar.
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Arexvy und saisonalen inaktivierten Grippeimpfstoffen wurden im Vergleich zur getrennten Verabreichung numerisch niedrigere RSV-A und RSV-B neutralisierende Antikörpertiter und numerisch niedrigere Influenza A und B Hämagglutinationshemmungs-Antikörpertiter beobachtet. Dies wurde jedoch nicht durchgängig in allen Studien beobachtet. Die klinische Relevanz dieser Beobachtungen ist nicht bekannt.
Immunogenität nach gleichzeitiger Verabreichung mit einem Herpes-Zoster-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
In einer offenen klinischen Phase-III-Studie wurden Teilnehmer im Alter von 50 Jahren und älter in zwei Gruppen randomisiert. In der ersten Gruppe (N = 265) erhielten die Teilnehmer am Tag 1 eine Dosis des Herpes-Zoster-Impfstoffs und eine Dosis Arexvy, gefolgt von einer zweiten Dosis des Herpes-Zoster-Impfstoffs am Tag 61. In der zweiten Gruppe (N = 265) erhielten die Teilnehmer am Tag 1 und am Tag 61 jeweils eine Dosis des Herpes-Zoster-Impfstoffs und am Tag 31 eine Dosis Arexvy. Die vordefinierten Kriterien für die Nichtunterlegenheit der Immunantworten wurden als UL des zweiseitigen 95%-KI der GMT-Verhältnisse der getrennten versus gleichzeitigen Verabreichungsgruppen ≤1,50 für die RSV-A- und RSV-B-neutralisierenden Titer sowie ein GMC-Verhältnis ≤1,50 für die Anti-gE-Antikörperkonzentrationen definiert.
Die Kriterien für die Nichtunterlegenheit der Immunantworten wurden erfüllt, wenn die beiden Impfstoffe gleichzeitig verabreicht wurden.
Falls Arexvy gleichzeitig mit einem anderen injizierbaren Impfstoff gegeben werden soll, sind die Impfstoffe stets an unterschiedlichen Stellen zu injizieren.
Zurzeit liegen keine Daten zur gleichzeitigen Verabreichung von Arexvy mit anderen Impfstoffen vor.

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