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Interaktionen

Pharmakokinetische Interaktionen
Clindamycin wird vorwiegend über CYP3A4 und, in geringerem Ausmass, über CYP3A5 zum Hauptmetaboliten Clindamycin-Sulfoxid und dem Nebenmetaboliten N-Demethylclindamycin metabolisiert. Dementsprechend kann die Clindamycin-Clearance durch Inhibitoren von CYP3A4 und CYP3A5 vermindert bzw. durch Induktoren dieser Isoenzyme beschleunigt werden. Die gleichzeitige Verabreichung von Clindamycin und starken CYP3A4 Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden, da dies zu einer klinisch relevanten Senkung der Plasmakonzentration von Clindamycin führen kann. Über Fälle einer tiefen Plasmakonzentration von Clindamycin mit Wirkungsverlust nach gleichzeitiger Verabreichung von Clindamycin und Rifampicin wurde berichtet.
Vorsicht ist geboten, wenn Clindamycin zusammen mit starken CYP3A4 Inhibitoren verabreicht wird, da dies zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Clindamycin führen kann.
Gemäss in-vitro Studien inhibiert Clindamycin CYP1A2, CYP2C9, CYP2C19, CYP2E1 und CYP2D6 nicht und CYP3A4 nur in geringem Ausmass. Klinisch relevante Interaktionen von Clindamycin mit gleichzeitig verabreichten Wirkstoffen, welche über diese CYP Isoenzyme metabolisiert werden, sind daher unwahrscheinlich.
Pharmakodynamische Interaktionen
Clindamycin besitzt neuromuskuläre Hemmeigenschaften, die die Wirkung anderer neuromuskulärer Hemmstoffe möglicherweise verstärken. Bei Patienten, die mit solchen Mitteln behandelt werden, ist Clindamycin daher mit Vorsicht anzuwenden.
Vitamin-K-Antagonisten
Bei Patienten, die Clindamycin zusammen mit Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin, Acenocoumarol oder Fluindion) erhielten, wurde über erhöhte Blutgerinnungswerte (PT/INR) und/oder Blutungen berichtet.
Die Blutgerinnungswerte sollten daher bei Patienten, die mit Vitamin-K-Antagonisten behandelt werden, häufig kontrolliert werden.

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