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Fachinformation zu Blenrep:GlaxoSmithKline AG
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Pharmakokinetik

Absorption
Die höchste Konzentration von Belantamab mafodotin wurde bei Infusionsende oder kurz danach gemessen, während die Konzentration von cys-mcMMAF etwa 24 Stunden nach der Infusion den Höchstwert erreichte. Die Cmax- und AUC(0-tau)-Konzentrationen von Belantamab-Mafodotin betrugen im geometrischen Mittel 43 µg/mL respektive 4666 µg∙h/mL für den Zyklus 1 bei der Dosierungsstufe von 2,5 mg/kg.
Die Zeit bis zum Erreichen des steady state betrug ~70 Tage; die Akkumulation von Belantamab mafodotin betrug ~70% von Zyklus 1 bis Zyklus 3 bei einem dreiwöchigen Dosierungsintervall.
Distribution
Das mittlere Verteilungsvolumen von Belantamab mafodotin im Fliessgleichgewicht betrug 10,8 L.
Metabolismus
Die Komponente des monoklonalen Antikörpers in Belantamab mafodotin dürfte durch ubiquitäre proteolytische Enzyme zu kleinen Peptiden und einzelnen Aminosäuren abgebaut werden. Cys-mcMMAF wies in Inkubationsstudien mit der humanen hepatischen S9-Fraktion eine eingeschränkte metabolische Clearance auf.
Elimination
Die Elimination von Belantamab-Mafodotin erfolgte langsam, mit einer Gesamt-Plasmaclearance von 0,92 L/Tag und einer terminalen Halbwertszeit von 12 Tagen. Mit der Zeit sank die Clearance um 28 %, was zu einer Eliminationshalbwertszeit von 14 Tagen führte. In einer Tierstudie wurden ca. 83 % der radioaktiven Dosis an cys-mcMMAF in den Fäzes ausgeschieden; die Ausscheidung über den Urin (ca. 13 %) spielte eine untergeordnete Rolle. Im humanen Urin wurde unverändertes cys-mcMMAF nachgewiesen, ohne Nachweis anderer MMAF-Metaboliten.
Linearität/Nicht Linearität
Belantamab-Mafodotin weist über den empfohlenen Dosisbereich eine dosisproportionale Pharmakokinetik mit einer im Zeitverlauf abnehmenden Clearance auf.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen
Es wurden keine formalen Studien an Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion durchgeführt. In populationspharmakokinetischen Analysen, die lebergesunde Patienten sowie Patienten mit leichter Leberfunktionsbeeinträchtigung umfassten, erwies sich die Leberfunktion nicht als relevante Kovariable.
Nierenfunktionsstörungen
Es wurden keine formalen Studien an Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion durchgeführt. In populationspharmakokinetischen Analysen, die nierengesunde Patienten sowie Patienten mit leichter bis mässiger Nierenfunktionsbeeinträchtigung umfassten, erwies sich die Nierenfunktion nicht als signifikante Kovariable.
Ältere Patienten
Es wurden keine formalen Studien an älteren Patienten durchgeführt. In populationspharmakokinetischen Analysen mit Patienten im Alter von 34 bis 89 Jahren erwies sich das Alter nicht als signifikante Kovariable.
Kinder und Jugendliche
Zu Kindern und Jugendlichen liegen keine pharmakokinetischen Daten vor.
Körpergewicht
In populationspharmakokinetischen Analysen erwies sich das Körpergewicht als relevante Kovariable. Die Ctau von Belantamab mafodotin wurde bei einem Körpergewicht von 100 kg mit +10 % (+20 % bei 130 kg) und bei einem Körpergewicht von 55 kg mit -10 % (-20 % bei 40 kg) im Vergleich zum typischen Patienten (75 kg) prognostiziert.

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