ch.oddb.org
 
Apotheken | Doctor | Drugs | Hospital | Interactions | MiGeL | Registration owner | Services
Information for professionals for VYLOY:Astellas Pharma AG
Complete information for professionalsDDDÄnderungen anzeigenPrint 
Composition.Galenic FormIndication.UsageContra IndicationWarning restrictions.Interactions.Pregnancy
Driving abilityUnwanted effectsOverdoseEffectsPharm.kinetikPreclinicalOther adviceSwissmedic-Nr.
PackagesRegistration ownerLast update of information 

Dosierung/Anwendung

Die Behandlung mit VYLOY muss durch eine mit Krebstherapien erfahrene Ärztin/Arzt eingeleitet und überwacht werden.
Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen, Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
 
Patientenauswahl
Patienten mit lokal fortgeschrittenem, nicht resektablem oder metastasiertem HER2-negativem Adenokarzinom des Magens, deren Tumore Claudin (CLDN) 18.2-positiv sind (definiert als 75 % oder mehr Tumorzellen mit moderater bis starker membranöser immunhistochemischer CLDN18-Färbung), bestimmt durch einen validierten Test für die Behandlung mit VYLOY in Kombination mit Fluoropyrimidin- und platinhaltiger Chemotherapie (siehe "klinische Wirksamkeit" ).
 
Vor der Anwendung
Bei Patienten mit Übelkeit oder Erbrechen vor der Verabreichung von VYLOY, sollten diese Symptome vor der ersten Infusion auf Grad 1 oder 0 abgeklungen sein.
 
Empfohlene Vorbehandlung
Vor jeder Infusion mit VYLOY sind Patienten mit einer Kombination aus Antiemetika (NK-1-Rezeptorblocker, 5-HT3-Rezeptorblocker und andere Medikamente nach Indikation) als Prävention von Übelkeit und Erbrechen vorzubehandeln (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
 
Empfohlene Dosis
Tabelle 1. Empfohlene VYLOY-Dosis basierend auf der Körperoberfläche

   Einzel-Aufsättigungsdosis             Erhaltungsdosen                           Therapiedauer
800 mg/m2 intravenös, Zyklus 1 Tag    600 mg/m2 intravenös alle 3 Wochen oder   Bis zu einer Krankhe
1a     VYLOY in Kombination mit       400 mg/m2 intravenös alle 2 Wochen        itsprogression oder
Fluoropyrimidin- und platinhaltiger   VYLOY in Kombination mit Fluoropyrimidin  unzumutbaren Nebenwi
Chemotherapie verabreichen (siehe     - und platinhaltiger Chemotherapie        rkung.
"Eigenschaften/Wirkungen" ).          verabreichen (siehe  "Eigenschaften/Wirk  
                                      ungen" ).                                 
 

a.Die Zyklusdauer von VYLOY ist anhand des jeweiligen Chemotherapie-Rückgrats festzulegen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Informationen bezüglich Dosierung der kombinierten Chemotherapien siehe Fachinformation zu Fluoropyrimidin- oder platinhaltiger Chemotherapie.
Das Dosierungsschema von 400 mg/m2 alle 2 Wochen für die Erhaltungsdosis wurde nicht im Rahmen von klinischen Studien untersucht. Dieses Dosierungsschema beruht auf Modellierungs- und Simulationsanalysen und es liegen keine klinischen Daten vor (siehe "Pharmakokinetik" ).
 
Dosisanpassung
Es wird keine Dosisreduktion für VYLOY empfohlen. Nebenwirkungen von VYLOY sind durch Reduktion der Infusionsrate, Unterbruch oder Abbruch der Infusion anzugehen, wie in Tabelle 2 dargestellt.
 
Tabelle 2. Dosisanpassung für VYLOY

     Nebenwirkungen                     Schweregrada                      Dosisanpassung
Überempfindlichkeitsreaktionen     Anaphylaktische Reaktionen,       Die Infusion sofort stoppen
(siehe "Warnhinweise und           Verdacht auf Anaphylaxie, Grad    und Behandlung permanent
Vorsichtsmassnahmen" )             3 oder 4                          abbrechen.
Grad 2                             -Bis Grad 0 oder 1 die Infusion
                                   unterbrechen, dann mit einer
                                   reduzierten Infusionsrate für
                                   die verbleibende Infusion
                                   fortfahren. -Für die nächste
                                   Infusion Prämedikation und
                                   Verabreichung gemäss den
                                   Infusionsraten in Tabelle 3.
Infusionsreaktionen (siehe         Grad 3 oder 4                     Die Infusion sofort stoppen
"Warnhinweise und Vorsichtsmassna                                    und Behandlung permanent
hmen" )                                                              abbrechen.
Grad 2                             -Bis Grad 0 oder 1 die Infusion
                                   unterbrechen, dann mit einer
                                   reduzierten Infusionsrate für
                                   die verbleibende Infusion
                                   fortfahren. -Für die nächste
                                   Infusion Prämedikation und
                                   Verabreichung gemäss den
                                   Infusionsraten in Tabelle 3.
Übelkeit (siehe "Warnhinweise      Grad 2 oder 3                     -Bis Grad 0 oder 1 die
und Vorsichtsmassnahmen" )                                           Infusion unterbrechen, dann
                                                                     mit einer reduzierten
                                                                     Infusionsrate für die
                                                                     verbleibende Infusion
                                                                     fortfahren -Für die nächste
                                                                     Infusion Verabreichung
                                                                     gemäss den Infusionsraten in
                                                                     Tabelle 3.
Erbrechen (siehe "Warnhinweise     Grad 4                            Permanent abbrechen.
und Vorsichtsmassnahmen" )                                           
Grad 2 oder 3                      -Bis Grad 0 oder 1 die Infusion
                                   unterbrechen, dann mit einer
                                   reduzierten Infusionsrate für
                                   die verbleibende Infusion
                                   fortfahren.  -Für die nächste
                                   Infusion Verabreichung gemäss
                                   den Infusionsraten in Tabelle 3.
a.Die Toxizität wurde gemäss den   
National Cancer Institute Common   
Terminology Criteria for Adverse   
Events Version 4.03 (NCI-CTCAE     
V4.03) eingestuft, wobei Grad 1    
leicht, Grad 2 mittelschwer,       
Grad 3 schwer, Grad 4              
lebensbedrohlich ist.              
 

Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin ≤ obere Normgrenze und Aspartat-Aminotransferase > obere Normgrenze oder Gesamtbilirubin > 1 bis 1,5 × obere Normgrenze und alle Aspartat-Aminotransferasen) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Zolbetuximab wurde nur bei einer begrenzten Anzahl Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung und nicht bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung untersucht (siehe "Pharmakokinetik" ).
 
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit leichter (Kreatinin-Clearance ≥ 60 bis < 90 ml/min) oder mittelschwerer (Kreatinin-Clearance ≥ 30 bis < 60 ml/min) Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Zolbetuximab wurde nur bei einer begrenzten Anzahl Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≥ 15 bis < 30 ml/min) evaluiert (siehe "Pharmakokinetik" ).
 
Ältere Patienten
Bei Patienten ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei den 533 Patienten, die in klinischen Studien VYLOY in Kombination mit mFOLFOX6 oder CAPOX erhielten, waren 34 % (n = 179) über 65 Jahre alt und 5 % (n = 28) über 75 Jahre alt.
 
Kinder und Jugendliche
Zolbetuximab ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen.
 
Art der Anwendung
VYLOY ist zur intravenösen Anwendung bestimmt. Die empfohlene Dosis ist als intravenöse Infusion entsprechend den in Tabelle 3 angegebenen Infusionsraten zu verabreichen. VYLOY darf nicht als intravenöse Injektion oder Bolusinjektion verabreicht werden.
Wenn VYLOY und eine Fluoropyrimidin- und platinhaltige Chemotherapie am gleichen Tag verabreicht werden, ist VYLOY zuerst zu verabreichen.
Für eine Minimierung allfälliger Nebenwirkungen wird empfohlen, dass jede Infusion langsamer als die anfänglich berechnete Rate für die gesamte Infusion begonnen und im Verlauf der Infusion schrittweise erhöht wird, je nach Verträglichkeit (siehe Tabelle 3).
Wenn die Infusionszeit die empfohlene Aufbewahrungszeit bei Raumtemperatur (12 Stunden nach Herstellung der Infusionslösung) überschreitet, müssen der Infusionsbeutel entsorgt und ein neuer Infusionsbeutel vorbereitet werden, um die Infusion fortzusetzen (siehe "Haltbarkeit nach Anbruch/Rekonstitution" für die empfohlenen Aufbewahrungszeiten).
Tabelle 3. Empfohlene Infusionsgeschwindigkeiten für VYLOY-Infusionen

    VYLOY-Dosis                     Infusionsrate
Erste 30–60 Minuten             Verbleibende Infusionsze
                                itb
Einzel-Aufsättigungsdosis       800 mg/m2                 75 mg/m2/h            150–300 mg/m2/h
(Zyklus 1, Tag 1)a                                                              
Erhaltungsdosen                 600 mg/m2 alle 3 Wochen   75 mg/m2/h            150–300 mg/m2/h
oder                            oder                      oder
400 mg/m2 alle 2 Wochen         50 mg/m2/h                100-200 mg/m2/h
 

a.Die Zyklusdauer von VYLOY ist anhand des jeweiligen Chemotherapie-Rückgrats festzulegen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
b.Falls nach 30–60 Minuten keine Nebenwirkungen auftreten, kann die Infusionsrate je nach Verträglichkeit erhöht werden.
Hinweise zur Rekonstitution und Verdünnung des Arzneimittels vor der Verabreichung sind in Abschnitt "Hinweise für die Handhabung" zu finden.
 

2026 ©ywesee GmbH
Settings | Help | Login | Contact | Home