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Fachinformation zu Starlix®/Starlix® mite:Novartis Pharma Schweiz AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Dosierung/Anwendung

Nateglinid sollte vor jeder Hauptmahlzeit verabreicht werden. Auf die Tabletteneinnahme sollte innerhalb von 30 min die Einnahme einer Hauptmahlzeit erfolgen.
Die Wirkung sollte anhand regelmässiger HbA1C–Messungen (glykosyliertes Hämoglobin) kontrolliert werden. Da der primäre therapeutische Effekt von Starlix/Starlix mite die Senkung des postprandialen Blutzuckerspiegels ist, kann die therapeutische Wirkung auch anhand des postprandialen Blutzuckerwertes (1-2 h nach einer Mahlzeit) gemessen werden.
Monotherapie
Die übliche Dosierung beträgt 120 mg vor jeder Hauptmahlzeit.
Kombinationstherapie
Bei Patienten, bei denen Nateglinid in Kombination mit Metformin oder mit einem Thiazolidindion verordnet wird, beträgt die Dosierung von Nateglinid 120 mg vor den Mahlzeiten. Bei Patienten, die einen HbA1C-Wert von <7.5% erreicht haben, kann eine Reduktion der Dosis erwogen werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Dosierung bei älteren Patienten (Patienten ab 65 Jahren)
Bei älteren Patienten ist keine spezielle Dosisanpassung notwendig (s. «Pharmakokinetik»).
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.
Dosierung bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Bei leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Bei der systemischen Verfügbarkeit und der Halbwertszeit von Starlix bei Nicht-Diabetikern mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung zeigt sich im Vergleich zu Gesunden kein klinisch signifikanter Unterschied.
Patienten mit schweren Lebererkrankungen wurden nicht untersucht. Deshalb ist die Anwendung von Starlix/Starlix mite in dieser Patientengruppe nicht empfohlen (s. «Pharmakokinetik»).
Dosierung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit einer leichten oder mässigen Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung notwendig. Nateglinid soll bei Patienten mit einer schwerwiegenden Nierenfunktionsstörung mit der kleinsten Dosis (60 mg) vor den Mahlzeiten verschrieben und der Blutzucker engmaschig kontrolliert werden. Bei Dialyse-Patienten wird Nateglinid nicht empfohlen (s. «Pharmakokinetik»).

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