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Fachinformation zu PegIntron®:MSD Merck Sharp & Dohme AG
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Pharmakokinetik

Die Plasmahalbwertszeit von PegIntron ist im Vergleich zu nicht pegyliertem Interferon alfa-2b verlängert. PegIntron hat die Fähigkeit zu freiem Interferon alfa-2b zu depegylieren.
Absorption
PegIntron wird nach subkutaner Injektion rasch resorbiert mit mittleren Absorptions-Halbwertszeiten von 4,6 Stunden. Maximale Serumkonzentrationen treten zwischen 15 und 44 Stunden nach subkutaner Verabreichung der Dosis auf und halten bis zu 48-72 Stunden nach Verabreichung der Dosis an.
Distribution
PegIntron Cmax und AUC-Werte steigen dosisabhängig an. Das mittlere scheinbare Verteilungsvolumen beträgt 0,99 l/kg.
Bei mehrfacher Applikation tritt eine Akkumulation von immunoreaktiven Interferonen auf. Jedoch gibt es nur einen mässigen Anstieg an biologischer Aktivität, wie durch einen Bioassay bestimmt wurde.
Elimination
Die mittlere PegIntron Eliminationshalbwertszeit beträgt ungefähr 40 Stunden (Bereich 22-60 Stunden; Standardabweichung: 13,3 Stunden) mit einer scheinbaren Clearance von 22,0 ml/Std/kg. Die an der Clearance des Interferons beteiligten Mechanismen beim Menschen sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Die renale Elimination scheint jedoch nur einen geringen Anteil (30%) an der scheinbaren Clearance von PegIntron zu haben.
Kinetik in besonderen klinischen Situationen
Nierenfunktion
In einer Einzeldosis-Studie (1,0 µg/kg) bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion stiegen Cmax, AUC und die Halbwertszeit in Abhängigkeit vom Grad der Nierenschädigung an (siehe «Kontraindikationen» und «Vorsichtsmassnahmen»).
Auf Grundlage dieser Daten wird keine Dosis-Modifikation von PegIntron bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von ≥50 ml empfohlen. Aufgrund festgestellter intraindividueller Unterschiede bezüglich der Interferon-Pharmakokinetik, wird jedoch empfohlen, dass die Patienten während der Behandlung mit PegIntron eng überwacht werden (siehe unter «Dosierung/Anwendung»).
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder einer Kreatininclearance <50 ml/min dürfen nicht mit PegIntron behandelt werden.
Leberfunktion
Die Pharmakokinetik von PegIntron bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen ist nicht untersucht worden.
Ältere Patienten ≥65 Jahre
Die Pharmakokinetik einer subkutan verabreichten Einzeldosis von 1,0 µg/kg PegIntron wurde durch das Alter nicht beeinflusst. Die Daten für 1,5 µg/kg sind nicht verfügbar. Die bisher vorliegenden Daten zeigen, dass eine Anpassung der PegIntron Dosis mit fortschreitendem Alter nicht notwendig ist.
Patienten unter 18 Jahren
Spezielle pharmakokinetische Auswertungen wurden bei dieser Patientengruppe nicht durchgeführt.

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